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Vorstand der UDJ

Nikolaus Neuser (Vorsitzender)
Felix Falk (stellv. Vorsitzender)
Anette von Eichel
Alexandra Lehmler
Benjamin Schaefer
Christina Fuchs
Wolfgang Lackerschmid

 


Nikolaus Neuser (Vorsitzender)

 „Wenn wir wollen, dass Kunst mehr ist, als ein reines Accessoire einer bürgerlichen Gesellschaft, dann müssen wir ihre gesellschaftliche Bedeutung zeigen. Nur mit Kunst gelangt man zu Kultur, nur mit Kultur zu Identität und nur damit zu Werten und Normen in einer Gesellschaft. Improvisation und Jazz in ihrer ganzen Vielfalt haben dabei ein besonderes, zeitgemäßes Potential. Als Vorsitzender der UDJ möchte ich mich dafür einsetzen, dass sich dieses unter angemessenen Bedingung entfalten kann."

Nikolaus Neuser wurde 1972 geboren und lebt in Berlin. Er ist ausübender Künstler und Musikpädagoge. Von 2013 bis 2016 war er Vorsitzender der IG Jazz Berlin sowie Mitglied im Sprecherkreis der Koalition der Freien Szene Berlin. Neuser studierte an der Folkwang-Hochschule in Essen Trompete bei Uli Beckerhoff. Sein Interesse gilt vor allem Grenzbereichen zwischen Jazz, freier Improvisation und transdisziplinären Projekten. 

Neuser arbeitet aktuell unter anderem im Quintett mit Silke Eberhard, Gerhard Gschlößl, Johannes Fink, Bernd Oezsevim, im Trio mit Richard Scott und Alexander Frangenheim sowie im Duo mit Florian Juncker. Er ist Mitglied zahlreicher Ensembles wie dem Hannes Zerbe Jazz Orchester, Potsa Lotsa, den Fun Horns, dem Berlin Jazz Orchestra und dem Berlin Improvisers Orchestra. Er hat mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern wie Matana Roberts, Ernst-Ludwig Petrowsky, Paul Kuhn, Peter Fox gearbeitet und ist auf über 50 CDs zu hören. Seine Konzerttätigkeit führte ihn bis nach Südost- und Zentralasien, nach Nordafrika, in den Nahen Osten und nach Südamerika. 2005 lehrte Neuser als Gastprofessor in Bogotá.

 

 

Felix Falk (stellv. Vorsitzender)

"Jazz braucht als wichtige Kunstform ganz spezifische Rahmenbedingungen, damit er sich entfalten kann. Damit es diese gibt, muss bei uns in Deutschland noch viel passieren. Dafür setze ich mich in der UDJ ein."

Felix F. Falk spielt Saxophon und Percussion. Er ist Gründer der Jazz-Funk-Band Mo' Blow, die auf dem Label ACT veröffentlicht. Als Gastmusiker wirkte er u.a. bei Herbert Grönemeyer und Das Gezeichnete Ich mit. Konzertreisen führten den Saxophonisten durch zahlreiche Länder. Felix Falk arbeitete mehrere Jahre als wissenschaftlicher Referent im Deutschen Bundestag und betreute dort u.a. das Thema Jazz.

 

 

Anette von Eichel

"Jazzmusikerinnen und –musiker sind schon immer starke Individualisten gewesen – aber nur, wenn wir uns zusammentun, können wir wirklich längerfristig etwas zu unseren Gunsten verändern. Ich freue mich sehr darauf, mich in die Arbeit der UDJ einzubringen."

Anette von Eichel studierte 1994-2000 Jazzgesang in den Niederlanden und absolvierte neben dem künstlerischen auch ein wissenschaftliches Studium zur Europäischen Expansionsgeschichte. Im Jahr 2001 erschien ihr erfolgreiches Debüt „Welcome To My World“. Seitdem hat sie zahlreiche Produktionen in Zusammenarbeit mit Musikern wie Christof Thewes, John Hollenbeck, Florian Ross, Jesse van Ruller, Jasper Blom, Matthias Schriefl, Robert Landfermann, Jonas Burgwinkel, Rainer Böhm und Marko Lackner verwirklicht, immer im Spannungsfeld von Song, Lyrik und Improvisation.

Seit 2010 hat Anette die Professur für Jazzgesang an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln inne und engagiert sich auch dort u.a. für den Bereich Gleichstellung.

 

  

Alexandra Lehmler

"Ich möchte im Vorstand der UDJ mitarbeiten, da ich die Arbeit der UDJ gut und wichtig finde. Ich möchte dass die Wahrnehmung des Jazz in Deutschland verbessert wird. Jazz muss mehr in die Medien, in die Schulen, in die Konzerthäuser...."

Alexandra Lehmler kommt aus Bad Ems bei Koblenz und lebt seit 15 Jahren in Mannheim. Mit Ihrem Quintett veröffentlichte sie 4 CDs, ein Live LP folgt bald. Sie ist im In- und Ausland mit Ihren Bands unterwegs. Die Presse titelt: „Alexandra Lehmler ist nämlich eine Powerfrau, die mit ihrer wunderbaren Musik ihre Energie sofort auf die Hörer übertragen kann.“ SWR 2 „Spätestens seit ihrem dritten Album „No Blah Blah“ aus dem Jahre 2012 – seinerzeit hier auf NDR INFO Play Jazz!-Album der Woche - zählt Alexandra Lehmler zu den aufsteigenden Sternen der deutschen Jazzszene. Und auch mit ihrer neuen Einspielung „Jazz, Baby“ qualifiziert sie sich voll und ganz für dieses Prädikat.“ NDR, Play jazz! 1.2014 „Was an Lehmlers Musik besonders beeindruckt, ist der saftige Punch, den sie besitzt und der sie aus der Masse akademisch geprägter deutscher Jazzproduktionen weit heraushebt. Sie hat deutlich Spaß daran, Jazz zu spielen, und möchte das ihrem Publikum auch vermitteln.“ Jazzthing 1.2014

 

 

Benjamin Schaefer

Benjamin Schaefer (geb. 1981) studierte von 2001 bis 2008 Jazzklavier und Komposition an der Kölner Musikhochschule bei Frank Wunsch, Hans Lüdemann, John Taylor und Joachim Ullrich. Er war Mitglied des Landesjazzorchesters NRW und des Bundesjazzorchesters (BuJazzO). Tourneen dieser und anderer Formationen führten ihn bereits in zahlreiche europäische Länder sowie nach Russland, Südafrika, in die Ukraine, die USA und durch sieben Länder Zentralamerikas.
Auf seine Debüt-CD “Shapes & Colours” (2004, Double Moon/ Jazzthing Next Generation) folgten zwei Veröffentlichungen für das renommierte Label Enja – “Roots and Wings” (2008) und “Beneath the Surface” (2010). Alle Alben erfreuten sich national wie international bester Kritiken.
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit arbeitet Benjamin Schaefer seit 2009 als Dozent für Jazz-Klavier an der HfMT Köln.

 

  

Christina Fuchs

„Im Vorstand der UDJ möchte ich aktiv daran mitarbeiten, den Jazz in Deutschland politisch und strukturell zu stärken! Nur gemeinsam sind wir stark!“

Christina Fuchs wurde 1963 in München geboren und wuchs in Freiburg auf, wo sie Germanistik und Geschichte studierte. Ihre musikalischen Interessen führten sie in den Achtzigerjahren nach Köln. Sie studierte dort Komposition bei Joachim Ullrich und Siegfried Koepf. Ab 1999 setzte sie ihre Studien in New York bei Maria Schneider, Jim McNeely und Michael Abene, sowie George Russell in Boston fort.

Fuchs wurde mit nationalen und internationalen Kompositionspreise wie dem WDR Jazzpreis 2014 ausgezeichnet. Sie arbeitete in Leitungsfunktion mit der NDR und der WDR Big Band, lange Jahre mit dem United Women’s Orchestra sowie dem Christina Fuchs/Soundscapes Orchestra. Für den WDR hat Christina Fuchs etliche Filmmusiken geschrieben.  Als Saxofonistin und Klarinettistin leitet sie federführend die Ensembles “No Tango Quartet”, “No Tango & Strings”, „Flux Music” und “KontraSax”.

 

  

Wolfgang Lackerschmid

„Kulturpolitisches Denken und Handeln ist ein Muss. Ich möchte die UDJ, der ich seit langem als Mitglied angehöre nun als Vorstandsmitglied weiterentwickeln und stärken", so der frisch gewählte Wolfgang Lackerschmid. Der aus Tegernsee stammende Musiker studierte klassisches Schlagwerk und Komposition, und ist gleichermaßen als Jazz-Vibraphonist wie Komponist erfolgreich. Er spielt mit zahlreichen namhaften Jazzmusikern weltweit und schreibt Stücke für Besetzungen aller Art sowie Musik für Schauspiel, Ballett, Musical und Film. Zudem ist er auch aktiv als Juror, Kurator und Produzent.

 

 

Ehrenvorsitzende der UDJ 

Manfred Schoof

Peter Herbolzheimer

Albert Mangelsdorff