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23. UDJ-JazzForum am 17. und 18. November 2016 im Stadtgarten Köln

 

23. UDJ-Jazzforum

 

PROGRAMMÜBERSICHT - 17./18. November 2016

Hier findet Ihr den Veranstaltungsflyer mit grafischer Programmübersicht zum Download.

Die Teilnahme am Tagesprogramm ist kostenlos für alle und wir freuen uns auch über spontane Besucher. Wir bitten dennoch um eine Anmeldung, wenn möglich BIS SPÄTESTENS ZUM 3. NOVEMBER 2016, um besser disponieren zu können. Auch danach ist noch eine Anmeldung möglich, aber wenn wir vorab wissen, welche Veranstaltungen besonders stark nachgefragt sind, können wir unsere Kapazitäten besser planen.

Für UDJ-Mitglieder ist auch der Eintritt zu den beiden Konzertabenden frei. 
Nichtmitglieder erhalten Konzertkarten unter www.stadtgarten.de oder füllen hier einen Mitgliedsantrag aus.

Zum Anmeldeformular bitte hier entlang!

 

Tagesprogramm Donnerstag, 17.11.2016 und Freitag, 18.11.2016

  • Donnerstag, 17.11.2016
  • 17.11.2016 - 14:00 Uhr, Konzertsaal: -- Eröffnung 23. UDJ-Jazzforum

    Grußworte und Programmvorstellung des 23. UDJ-Jazzforums mit musikalischer Begleitung durch Marlies Debacker (Piano).

  • 17.11.2016 - 14:30 Uhr, Konzertsaal: -- Eröffnungspanel - "Das neue Europäische Jazz-Zentrum in Köln - Vorbild für Jazzmetropolen Deutschland?"

    Das neue Europäische Jazz-Zentrum in Köln - Vorbild für Jazzmetropolen Deutschland?

     

    Podiumsdiskussion mit Thomas Baerens (Referatsleiter Musik Land NRW), Dr. Hermann-Christoph Müller (Referatsleiter Musik Stadt Köln), Ulla Oster (Musikerin und Vorstandsmitglied der Initiative Jazzhaus Köln), Nadin Deventer (Jazzfest Berlin) und Urs Johnen (UDJ); Moderation: Julia Neupert (SWR)

     

    Zur Eröffnung des UDJ-Jazzforums 2016 wird das Projekt „Europäisches Jazz-Zentrum Stadtgarten Köln“ vorgestellt und diskutiert. Die institutionelle Förderung des Stadtgartens durch Stadt und Land wird bis 2018 sukzessive auf mehr als 600.000 € jährlich mehr als verdreifacht werden. Das neue Jazz-Zentrum wird  zu Anlaufstelle, Kommunikationsschnittstelle und Szenetreffpunkt sowie zum Kreativlabor zur Produktion zeitgenössischer Musik werden. Damit sollen die Arbeitsbedingungen für Berufsmusiker in NRW verbessert und die Attraktivität der Stadt Köln als internationale Jazzmetropole zu gestärkt werden.

     

    Unter anderen sollen folgende Fragen gestellt werden: Welche Chancen bietet ein Europäisches Jazz-Zentrum aus Sicht der Stadt Köln und des Landes Nordrhein-Westfalen? Wo stehen die deutschen Jazzmetropolen und ihre Spielstätten im europäischen und weltweiten Vergleich? Kann dieses Projekt als Vorbild für andere Metropolen in Deutschland dienen?

  • 17.11.2016, 15:30 Uhr, Studio 672: -- "Label vs. DIY - eine Gegenüberstellung"

    Diskussion mit Stefanie Marcus (Traumton) und Tobias Hoffmann (Klaeng)

     

    Was bieten Labels, was erwarten Labels? - Klassisches Label vs. DIY. Welche Erwartungen darf ein Musiker an ein Nischenlabel haben? Welche Vor- und welche Nachteile bringt es, über ein Label zu veröffentlichen?

    Tobias Hoffmann zu der Veranstaltung: "Ich freue mich sehr am UDJ Forum teilzunehmen und kleinen Beitrag zu leisten bei  den vielen spannenden Themen. Dabei versuche ich einen Einblick zu geben in die Arbeit unseres Labels Klaeng Records. Klaeng Records ist das Label des Kölner Musikerkollektivs Klaeng. Das Label wurde vor 3 Jahren gegründet, hat zum jetzigen Zeitpunkt 17 Alben veröffentlicht, sowohl von Klaeng Musikern als auch von Musikern die nicht im Kollektiv sind. Ein Label von Musikern für Musiker. Ich bin sehr gespannt auf die Diskussion."

  • 17.11.2016 - 15:30 Uhr, Lounge: -- "Was leistet die KSK?"

    Workshop mit Monika Heinzelmann (KSK)

     

    Mit der Künstlersozialversicherung wird ein wichtiger Beitrag zur sozialen Absicherung der selbständigen Künstler und Publizisten geleistet. Informieren Sie sich über die Zugangsvoraussetzungen und über die Besonderheiten dieses Versicherungssystems. Wir wollen uns u. a. mit folgenden Fragen beschäftigen: Für wen kommt eine KSK-Mitgliedschaft in Frage? Wann muss ich mich versichern? Was muss gezahlt werden? Was darf aus nicht künstlerischer Tätigkeit hinzuverdient werden?

    Fragen aus dem Teilnehmerkreis werden gerne beantwortet.

  • 17.11.2016 - 16:00 Uhr, Konzertsaal: -- "Yoga für MusikerInnen"

    Praxisworkshop mit Veronika Morscher

     

    Vor allem Musiker leiden oft unter körperlicher Unausgeglichenheit und müssen mit unregelmäßigen Alltagsrhythmen leben. Die besonders anpassungsfähige Art des vini-Yoga kann Menschen auf ihrer Suche nach Ausgleich und mehr Ausrichtung behilflich sein und die Gesundheit ihres Körpers und vor allem ihrer Wirbelsäule fördern, indem sie sich über viele Wege an individuelle Bedingungen oder Einschränkungen anpasst. 

    Über vielseitige Körper- und Atemübungen zu klarem Kopf: Veronika Morscher ist Sängerin und angehende Yogalehrerin und erforscht, wie sich das besondere Konzept des vini-Yoga vor allem an die Bedürfnisse von Musikern anpassen kann.  

    Wenn möglich bitte eine eigene Yoga-Matte o.Ä. mitbringen!

  • 17.11.2016 - 16:00 Uhr, Backstage: -- "Konsequenzen der Jazzstudie"

    Diskussionsrunde, Moderation: Felix Falk (UDJ)

     

    Die Jazzstudie 2016 hat für Aufmerksamkeit in der deutschen Öffentlichkeit gesorgt - doch was machen wir daraus? Was hat sich mit Blick auf die Forderungen getan, was sind die nächsten Schritte?

  • 17.11.2016 - 16:30 Uhr, Studio 672: -- "Albumcover richtig gestalten"

    Workshop mit Christine Schweitzer (freie Grafik-Designerin, Köln)

     

    Eine CD ist geplant – fehlt noch die Verpackung. Musik und Gestaltung stimmig in Einklang zu bringen, stellt für viele Musiker eine nicht alltägliche Herausforderung dar. Was muss beachtet werden, damit eine Aufnahme ihre Käufer findet? Wie sollte das Cover aussehen? Von der Findung geeignete Cover-Motive und gelungenen Fotoshootings über die Möglichkeiten, Kaufanreize über die Gestaltung zu schaffen bis hin zu den inhaltlichen Bestandteilen, die zu einem professionellen Artwork gehören. 

  • 17.11.2016 - 16:30 Uhr, Lounge: -- "GEMA für JazzmusikerInnen. Fragen und Antworten"

    Workshop mit Gebhard Ullmann (UDJ)

     

    Schritt-für-Schritt Einführung anhand des GEMA-Leitfadens der UDJ. Fragen unter anderem: Wie melde ich mich an? Wie melde ich meine Kompositionen an? Wie kann ich die Bewertung meiner Kompositionen erhöhen? Was ist der Unterschied zwischen U und E Musik bei der GEMA? Worauf muss ich im Alltag achten wenn ich ein Konzert gespielt habe, mir eine Playlist vom Radio geschickt worden ist, ich im Ausland gespielt habe, ich CDs im Inland oder Ausland veröffentlicht habe, ich eine Radiosendung aus dem Ausland gefunden habe? Wie kann ich die Abrechnung meiner Nutzungen nachkontrollieren und ggf. reklamieren?

  • 17.11.2016 - 17:00 Uhr, Konzertsaal: -- "Lampenfieber und anderer Stress - Funktionelle Entspannung"

    Praxisworkshop mit Dr. Ingrid Herholz

     

    Eine praxisorientierte Einführung in die Funktionelle Entspannung

     

    Druck und Anspannung gehören zum Berufsalltag von Musikern. Stress kann Leistungsreserven mobilisieren, aber auch als Überforderung erlebt werden. Psychische und körperliche Probleme wie Unruhe, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und chronische Schmerzen können die Folge sein. Funktionelle Entspannung (FE) ist eine bewährte körperorientierte Psychotherapie- Methode, die nicht bei der Behandlung, sondern auch der Prävention psychosomatischen Störungen wirksam ist. Sie kann dazu beitragen, den Alltag kräfteschonender und gelassener zu gestalten. Im Mittelpunkt des Workshops stehen Strategien zur Selbst-Stabilisierung in kritischen Alltagssituationen.

     

  • 17.11.2016 - 17:00 Uhr, Backstage: -- "Quo vadis UDJ?" UDJ-Thinktank

    Diskussionsrunde für UDJ-Mitglieder. Moderation: Urs Johnen (Geschäftsführer UDJ)

     

    Die UDJ hat in den letzten Jahren eine starke Entwicklung gezeigt: Die Mitgliederzahlen sind deutlich gestiegen und es wurden diverse kulturpolitische Erfolge erzielt. Wie kann es weitergehen? Was wünschen sich Mitglieder von der UJD, was liegt im Rahmen des Möglichen und wie kommunizieren wir die Inhalte noch besser?

  • 17.11.2016 - 17:30 Uhr, Studio 672: -- "Auf Tour in Europa und den USA"

    Gesprächsrunde mit Gebhard Ullmann (UDJ)

     

    Gebhard berichtet von seinen Erfahrungen als Jazzmusiker auf Konzertreisen in Europa und den USA. Er beantwortet Fragen zu Themen wie: Wie mache ich das mit den Verträgen, worauf muss ich bei Hotels achten, wie buche ich am besten die Reisen, wie funktioniert das mit der Steuer im Ausland, sollte ich meine Band von der Steuer befreien, wie klappt es mit den Verantwortlichen vor Ort, was ist zu beachten wenn ich nach Nordamerika reise und und und…

  • 17.11.2016 - 17:30 Uhr, Lounge: -- "Bandmanagement/Banddemokratie am Beispiel Mo'Blow"

    Vortrag/Diskussion mit Felix Falk 

     

    Das Quartett Mo' Blow ist über 12 Jahre zu einer fest verankerten Größe im Jazz geworden, bevor sich die Band im Herbst 2016 auflöste. Saxophonist und Bandgründer Felix Falk gewährt schonungslos ehrliche Einblicke in die Erfahrungen aus diesen Jahren, die Erfolge und Misserfolge in Bezug auf Bandorganisation, Selbstmanagement, Publikumsentwicklung, Banddemokratie, Finanzen und Bandstrategien.

  • 17.11.2016 - 18:00 Uhr, Konzertsaal: -- "Macht Jazz gesund?"

    Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Gunter Kreutz (Uni Oldenburg), Dr. Ingrid Herholz (Ärztin und Psychotherapeutin, Köln), Prof. Dr. Gerhard Reister (Psychoanalytiker und Coach, Bad Teinach)

    Moderation: Urs Johnen (UDJ)

     

    Immer mehr Forschungsergebnisse belegen, dass Musik nicht nur kognitive Fähigkeiten, Stimmungslage und Schmerzresistenz, sondern auch die psychosomatische Gesundheit im Ganzen positiv beeinflussen kann. Als zeitgenössische Musik mit hohem Improvisationsanteil liegt der Verdacht nahe, dass Jazz in diesem Zusammenhang einen besonderen Stellenwert hat. Welche Ansatzpunkte der Jazz bietet und wo ungenutzte Potentiale schlummern, soll in dieser Runde diskutiert werden.

  • Freitag, 18.11.2016
  • 18.11.2016 - 10:00 Uhr, Konzertsaal: -- UDJ-Mitgliederversammlung

    Interne Mitgliederversammlung für Mitglieder der Union Deutscher Jazzmusiker

  • 18.11.2016 - 11:00 Uhr, Konzertsaal: -- "Der Beginn des Jazz in Deutschland"

    Podiumsgespräch mit Günter Lenz und Rolf Kühn. Moderation: Julia Neupert

     

    Wie war das damals? Zwei Akteure der deutschen Jazzszene, die bereits in den 50er und 60er Jahren aktiv waren, im Gespräch zur Anfangszeit des Jazz in Deutschland.

  • 18.11.2016 - 11:30 Uhr, Studio 672: -- "Practicing without Problems" - Mentales Training

    Praxisworkshop mit Michael Gustorff

     

    Dieser Workshop gibt einen Einblick, wie Michael Gustorff Studenten hilft, Übeblockaden aufzulösen. Fast jeder, der sich intensiv mit Musik (oder etwas anderem) beschäftigt, stößt irgendwann einmal an „seine Grenzen“. Dann stellt sich die Frage: Sind diese ‘echt’ oder ‘hausgemacht’? Sind es tatsächlich die ureigenen Grenzen oder steht man sich selber nur beim Lernen im Wege? Bei vielen Lernprozessen gilt es, die ‘hausgemachten Grenzen’ aufzulösen. Tipps (manchmal sogar zu einfach um wahr zu sein) helfen dabei oft mehr als ausführliche Analysen!

  • 18.11.2016 - 11:30 Uhr, Lounge: -- "Stellenwert des Jazz in der GEMA"

    Workshop/Diskussion mit Wolfgang Lackerschmid (UDJ)

     

    Die Improvisation ist als wichtigstes Element im Jazz eine kreative Leistung, die auch bei der Linzenzabrechnung mehr Berücksichtigung verdient. Wolfgang Lackerschmid erörtert, welche Möglichkeiten es bisher gibt, um diese urheberrechtlich zu bewerten und auch vergütet zu bekommen. Außerdem wird erklärt, welche Bemühungen aktuell im Gange sind, um den Improvisationen bei den Verwertungsgesellschaften eine angemessene Abrechnung zu etablieren. Konstruktive Anregungen dazu sind in der Diskussionsrunde willkommen. 

  • 18.11.2016 - 12:00 Uhr, Konzertsaal: -- "Aktuelle Diskussionen um den Spielstättenpreis APPLAUS"

    Diskussion mit Julia Hülsmann, Kornelia Vossebein (APPLAUS-Jury) und Felix Falk (BKJazz, UDJ)

     

    So funktioniert gute Clubförderung – oder etwa doch nicht?

    Am 24. Oktober 2016 wurde in Köln der Spielstättenprogrammpreis APPLAUS bereits zum vierten Mal vergeben. Mit Prämien von insgesamt 900.000 Euro konnten pro Jahr ca. 60 Clubs und Konzertreihen im Bereich Pop, Rock und Jazz unterstützt werden.

     

    Jeweils zwei der insgesamt neun Jurymitglieder werden von BKJazz und UDJ vorgeschlagen (2016: Julia Hülsmann, Kornelia Vossebein, Arndt Weidler, Uli Kempendorff). Das ursprüngliche Preiskonzept stammt von der Bundeskonferenz Jazz, in der auch die UDJ vertreten ist. Felix Falk (BKJazz, UDJ) vertritt den Bereich Jazz in der APPLAUS-Steuerungsgruppe, in der jedes Jahr die Kriterien und Teilnahmebedingungen evaluiert und weiterentwickelt werden.

     

    Für 2016 wurden bspw. Vermietungen aus den antragsberechtigten Konzerten konsequenter ausgeschlossen und möglichst gute Konditionen für die KünstlerInnen standen stärker im Fokus. Dennoch gibt auch Kritik und Diskussionspunkte, über die in diesem Workshop gesprochen werden soll.

  • 18.11.2016 - 12:00 Uhr, Backstage: -- "GVL für JazzmusikerInnen"

    Workshop mit Gebhard Ullmann (UDJ) und Karolin Rist (GVL)

     

    Wer bekommt von der GVL Geld? Wie funktioniert die GVL Verteilung? Was muss ich anmelden? Welche Funktionen kann ich anmelden? Wofür sind die sozialen Zuwendungen und wer kann sie bekommen? Gemeinsam versuchen wir die Mysterien der Artsys Seite als zentraler Anlaufstelle zu entschlüsseln.

  • 18.11.2016 - 12:30 Uhr, Lounge: -- "Sibelius für Einsteiger und Profis"

    Workshop mit Frank Heckel (Musiker und Software-Trainer)

     

    Aus der »Noten-Hölle« ins »Partituren-Paradies«. Wie komme ich am schnellsten von A nach Bb, ohne mir den Noten-Hals zu brechen? Stimmt die Stimme? Wie kann ich den Ausführenden »heldenhaft« helfen? Frank Heckel hat als Komponist im Unterhaltungs- und Klassik-Bereich alle nur denkbaren Notations-Herausforderungen lösen müssen – er präsentiert in seiner Masterclass viele Arbeitstechniken, die in keinem Handbuch stehen und hilft so, die eigene Produktivität massiv zu steigern.

  • 18.11.2016 - 12:30 Uhr, Studio 672: -- "Jazz in Radio und TV"

    Vortrag/Diskussion mit Tinka Koch und Jan Bäumer

     

    Tinka Koch zu der Diskussion: Jazz im öffentlich-rechtlichen Rundfunk hat eine lange Geschichte, die aber nicht immer geprägt ist von gegenseitigem Verständnis. Wie arbeitet eine Musikredaktion? Wie werden Themen positioniert und welchen Stellenwert genießt der Jazz überhaupt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk? Läuft immer mehr oder immer weniger Jazz im Radio, und wenn, was sind die Gründe dafür? Tinka Koch gibt Einblicke in den Betrieb der WDR 3 Jazzredaktion und beantwortet Fragen rund um die perfekte Beziehung zwischen Musiker und Radiomacher.

     

    Jan Bäumer zu der Diskussion: "Fernsehmusik par excellence" vs. Quotenkiller - die Rolle von "Jazz" im TV wird kontrovers diskutiert, nicht nur von Musikern und Programmverantwortlichen. Wieviele Menschen schauen eigentlich "Jazz"-Konzerte im Fernsehen, was sind die Kernsendezeiten, wie wird "Jazz" im TV inhaltlich programmiert und wo liegen die Unterschiede zu Sendungen aus dem Bereich der Klassik oder des Pop/Rock? Jan Bäumer aus der 3sat-Musikredaktion greift diese Punkte auf, um gemeinsam mit dem Plenum die Frage zu diskutieren: Sind "Jazz" und TV in ihrer derzeitigen Form kompatibel oder brauchen wir eine neue Form des "Jazzfernsehens?" Und wenn ja, wie sähe diese aus und welche Schritte müssten Jazzmusiker und Programmverantwortliche dafür unternehmen?

  • 18.11.2016 - 13:00 Uhr, Konzertsaal: -- "Förderanträge richtig schreiben"

    Workshop mit Melanie Rossmann (Aufklang), Silke Eberhard (UDJ, IniMu) und Julia Hülsmann (APPLAUS)

     

    Julia Hülsmann (Jurytätigkeiten für APPLAUS Spielstättenprogrammpreis, Senat Berlin, div. Residenzprogramme Auswärtiges Amt), Silke Eberhard (Jurytätigkeiten für Initiative Musik, Senat Berlin) und Melanie Rossmann (Antragsberatung Agentur aufklang) geben einen Einblick in die weite Welt der öffentlichen Fördersysteme in Deutschland. Neben einem Überblick über vorhandene Förderprogramme auf Bundes-, Landes- und städtischer Ebene sowie allgemeinen Tipps und Tricks wird dabei insbesondere aus Sicht der anwesenden Jurymitglieder auf die Do´s und Dont´s bei der Antragsstellung eingegangen.

     

  • 18.11.2016 - 13:00 Uhr, Backstage: -- "Wie schreibt man einen guten Pressetext?"

    Workshop mit Stefan Hentz (Freier Journalist, Hamburg)

     

    Pressetexte sind wichtig, mit Pressetexten treten Musiker in Kontakt mit der Öffentlichkeit. Pressetexte sollen Interesse wecken und (oftmals nur bedingt motivierten) Journalisten dabei helfen, dieses Interesse an das potentielle Publikum weiter zu geben. Nur leider merkt man das Pressetexten viel zu selten an. In dem Workshop soll es einerseits um praktische Fragen gehen, um Zielgruppen, wichtige und weniger wichtige Informationen, angemessene Längen, usw. Dabei sollen jedoch die Fragen nicht vergessen werden, die wichtigere sind als alle Technik: Warum ich? Was charakterisiert mich (und meine Musik)? Welche Haltung (zur Welt, zum Leben, zur Musik) verkörpere ich? Wie bin ich und wie will ich gesehen (und gehört)  werden? 

  • 18.11.2016 - 13:30 Uhr, Lounge: -- "Bookingagentur vs. Selber booken"

    Diskussion mit Matthias Wendl (artribute) und Gebhard Ullmann (UDJ)

     

    In diesem Workshop wird das Thema Booking aus Sicht der Booker, Veranstalter, der Musikindustrie generell und der potentiellen Zuschauer vorgestellt. Anschließend wird dieser Sichtweise in einer offenen Diskussion die „Selber Booken“-Perspektive gegenüber gestellt. Fragen sind u.a.: Wie sieht die aktuelle Situation im Live-Geschäft für Jazzmusiker aus (aus dem Blickwinkel eines Agenten)? Wie sieht die Situation bei Veranstaltern und Festivals aus? Welche Entwicklungen gibt es in diesem Bereich? Welche verschiedenen Wege gibt es, sich als Jazzmusiker dauerhaft im Live-Geschäft zu etablieren? Wie erarbeite ich mir mein Publikum und wie halte ich es? Was kann ich selber tun, um mehr Konzerte spielen zu können (Website, social media, videos, press promotion ect.)?

  • 18.11.2016 - 13:30 Uhr, Studio 672: -- "Der neue Musikfonds für zeitgenössische Musik"

    Vortrag/Diskussion mit Felix Falk (UDJ)

     

    Über den neuen Musikfonds stellt die Bundesregierung 1,1 Mio. für die zeitgenössische Musikszene bereit. Zusammen mit sechs anderen Verbänden ist die UDJ Gründungsmitglied des Musikfonds, Felix Falk (stellv. Vorsitzender der UDJ) wurde sogar (ebenfalls als stellvertretender Vorsitzender) in den dreiköpfigen Vorstand gewählt.

     

    Nun stehen zentrale Entscheidungen über die Zusammensetzung der Jury, Förderkriterien und Ausrichtung an. Wie viel Platz hat Jazz in diesem neuen Förderfonds? Welche Förderkriterien und -programme braucht er? Neben Informationen zum aktuellen Stand sollen die Ziele und Möglichkeiten gemeinsam diskutiert werden.

  • 18.11.2016 - 14:00 Uhr, Konzertsaal: -- "Frauen im Jazz - demnächst auch Hunde?"

    Diskussionsrunde mit Alexandra Lehmler, Julia Hülsmann u.a.

     

    Provokant betitelte Gesprächsrunde und Diskussion eines von Journalisten viel besprochenen Themas – jetzt mal von der anderen Seite beleuchtet. 

    Musikerinnen erzählen aus Ihrem Alltag. Wie stehen sie zur Thematik „Frauen im Jazz"? Genervt? Erfreut? Gibt es Diskriminierung im Jazz? Wie sieht es an den Hochschulen aus? Das und viel mehr wird von dem anwesenden Kreis der weiblichen Akteure der deutschen Jazzszene besprochen.

  • 18.11.2016 - 14:00 Uhr, Backstage: -- "Listening Lab" - Musikhören in der Jazzausbildung"

    Vortrag/Diskussion mit Florian Ross (HfMT Köln)

     

    Im Zeitalter des unlimitierten Zugangs zu Medien fällt es immer schwerer, sich in der Musikwelt zu orientieren.  Immer mehr Studierende haben kaum einen groben Überblick über die Musikentwicklung der letzten 25 Jahre, geschweige denn Musik, die weiter zurückliegt. Musik, die nicht leicht auf Youtube zu entdecken ist, scheint schlicht nicht zu existieren. 

    Florian Ross hat ein Konzept entwickelt, um den "Hörhorizont" der angehenden Musiker zu erweitern, Ihr Interesse neu zu erwecken und sie wieder in einen selbstverständlichen Forschungs-Workflow zurückzubringen. 

  • 18.11.2016 - 15:00 Uhr, Konzertsaal: -- Zusammenfassung und Rundschau

    Journalistische Zusammenfassung mit Eindrücken aus allen Programmpunkten. (N.N.)

  • 18.11.2016 - 15:20 Uhr, Konzertsaal: -- Verleihung der UDJ-Ehrennadel an Siegmund Ehrmann MdB

    Für seine Verdienste um den Jazz in Deutschland verleiht die Union Deutscher Jazzmusiker dem Vorsitzenden des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag die Ehrennadel.

  • 18.11.2016 - 15:30 Uhr, Konzertsaal: -- Abschlusspanel "Bundespolitische Perspektiven für die schönste Kunst der Welt"

    Podiumsdiskussion mit Siegmund Ehrmann MdB, Oliver Keymis MdL und Felix Falk (UDJ)

    Moderation: Anja Buchmann

     

    Hier treffen drei jazzpolitische Schwergewichte aufeinander. Aus Perspektive des Bundes, eines Landes und der Jazz-Szene ziehen die Diskutanten ein Fazit der letzten Jahre und wagen einen Ausblick. Mit Siegmund Ehrmann, tritt zudem einer der wichtigsten politischen Jazzförderer nicht wieder zur Wahl an. Bleibt nun alles anders? Was gibt es noch zu tun? Welche Ergebnisse des diesjährigen Jazzforums sind besonders interessant, an welchen lässt sich kulturpolitisch weiterarbeiten, damit die schönste Kunst der Welt weiter zur Blüte kommen kann?

  • ReferentInnen
  • Thomas Baerens

    Geboren 1958, Abitur 1977, Studium Musikwissenschaft Bonn, Musikpädagogik Duisburg, 1. Staatsexamen1987, 2. Staatsexamen 1989, kurze Karriere an Gymnasium und Gesamtschule,

    1995 Wechsel in die Kulturabteilung des damaligen Kultusministeriums (heute im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW) , dort in der Folge Referent für Theater, Tanz, Literatur, Musik, regionale Kulturpolitik, Kultur und Wirtschaft, seit 2008 zuständig für die Musikförderung, nebenamtlich Leitung eines Jazz+Pop-Chores.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 17.11.2016 - 14:30 Uhr, Konzertsaal: Eröffnungspanel - "Das neue Europäische Jazz-Zentrum in Köln - Vorbild für Jazzmetropolen Deutschland?"

  • Jan Bäumer

    Jan Bäumer studierte Musik und Germanistik in Köln und Hannover. Er promovierte mit einer Arbeit über den Zusammenhang von Stadt und Musik ("The Sound of a City? New York und Bebop 1941-1949"). Zur Zeit arbeitet er als Redakteur und Dokumentarfilmer für die 3sat-Musikredaktion (aktueller Film „Gegen den Beat – Christian Lillinger und die JazzBaltica“, https://www.3sat.de/page/?source=/musik/textvision/188284/index.html.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 18.11.2016 - 12:30 Uhr, Studio 672: "Jazz in Radio und TV"

  • Anja Buchmann

    Anja Buchmann, Jg. 1972

    Studium der Musik und Germanistik an der Universität Dortmund, 1. Staatsexamen.

    Aufbaustudiengang „Rundfunkmusikjournalismus“ an der Musikhochschule Karlsruhe / “Institut Lernradio“ mit abschließendem Diplom.

    Seit 2000 Moderatorin, Autorin und freie Redakteurin für verschiedene Kultur- und Musik-Redaktionen von Deutschlandfunk, WDR, BR und SWR: Jazzfacts (DLF), Corso, Kultur nach drei (DLF), Jazztime (BR Klassik), Querköpfe (DLF), WDR 3 Jazz etc.

    Moderation diverser Konzertveranstaltungen / Festivals und Symposien von Creole NRW bis zur Jazzmesse Jazzahead.

     

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 18.11.2016 - 15:30 Uhr, Konzertsaal: Abschlusspanel "Bundespolitische Perspektiven für die schönste Kunst der Welt"

  • Nadin Deventer

    Nadin Deventer (geb. 1977) studierte European Studies in Paris, Amsterdam und Berlin (Master of Arts) sowie Jazzgesang am  ArtEZ Institute for the Arts in den Niederlanden. Sie ist seit über zehn Jahren als Kuratorin, Projektleiterin und Autorin in verschiedenen Kontexten im Kulturbereich europaweit tätig; so z.B. von 2005-06 im Bundestag bei der AG Kultur und Medien in Berlin, sowie danach als Dramaturgin und Produktionsleiterin beim Klarafestival - Festival van Vlaanderen in Brüssel, als künstlerische Beraterin bei der Gründung des NoBordersOrchestra in 2011/12 in Belgrad (Erstveröffentlichung bei der Deutschen Grammophon) und zeitgleich als Mitglied der Strategiegruppe der European Festivals Association  in Brüssel. Im Jahr 2008 verlagerte sie von Brüssel aus ihren Lebens- & Arbeitsschwerpunkt in das vom Strukturwandel gezeichnete Ruhrgebiet und tauchte dort sechs Jahre lang tief ein in den Wilden Westen Deutschlands.

    Bis Anfang diesen Jahres leitete sie neun Jahre lang das jazzwerkruhr. von 2012 bis 2016 wurde sie in den Vorstand von europe jazz network gewählt. Als selbstständige Kulturschaffende engagierte sie sich des Weiteren von 2009-11 als Projektmanagerin im Team der Ruhr.2010-Kulturhauptstadt Europas im Bereich der Stadt der Kreativität, als Autorin beim labkultur.tv, einem der ersten web-Kultur-TVs sowie als Produktionsleiterin bei der Ruhrtriennale im Jahr 2010. Als Festivalleiterin des festival n.a.t.u.r. – natürliche ästhetik trifft urbanen raum gestaltete Deventer schließlich federführend das Konzept & Programm der dritten Edition dieser innovativen Spielwiese zwischen Kunst, Kultur, Aktionismus, Urbanität und Ökologie.

    Seit Dez.2013 lebt sie wieder in Berlin und koordiniert dort als Organisationsleiterin die ‚specials’ und das Jazzfest der Berliner Festspiele

    www.klarafestival.be // www.jazzwerkruhr.de // www.ruhrtriennale.de // www.labkultur.tv // www.ruhr2010.de //

    www.festival-natur.de: https://www.youtube.com/watch?v=nAVAhyPayoM //www.europejazz.net // www.berlinerfestspiele.de

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 17.11.2016 - 14:30 Uhr, Konzertsaal: Eröffnungspanel - "Das neue Europäische Jazz-Zentrum in Köln - Vorbild für Jazzmetropolen Deutschland?"

  • Silke Eberhard

    Die Altsaxophonistin und Klarinettistin Silke Eberhard studierte an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin. Anschließend folgten Teilnahmen an David Liebmans Masterclasses in den USA und dem Jazz Workshop + Residency am Banff Centre of the Arts in Kanada. 2004/2005 hatte sie eine Gastprofessur an der Ponitificia Universidad Javeriana de Bogotá in Kolumbien inne.
    Neben ihrem langjährigen Trio mit Jan Roder (Bass) und Kay Lübke (Drums), unterhält sie Projekte wie das Duo OCA mit der Pianistin Aki Takase und Potsa Lotsa – eine Besetzung mit Bläsern (mit Nikolaus Neuser Trompete, Patrick Braun Tenorsaxophon, Gerhard Gschlössl Posaune) - die das vollständige Werk Eric Dolphys spielt.

    Sie spielte und/oder nahm auf mit MusikerInnen wie Ulrich Gumpert, David Liebman, Johannes Bauer, Sabine Worthmann, Günter Baby Sommer, Dave Burrell, Gerry Hemingway, Petra Krumphuber, Alex Huber, Michael Zerang, Louis Rastig, Niko Meinhold, Antonis Anissegos, Terry Lyne Carrington, Hannes Zerbe, Olaf Rupp, NeWt Trio und vielen mehr.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 17.11.2016 - 16:30 Uhr, Lounge: "Förderanträge richtig schreiben"

  • Siegmund Ehrmann MdB

    Siegmund Ehrmann MdB

    Mitglied des Deutschen Bundestages

    Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien

    Seit 2002 ist Siegmund Ehrmann Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2014 Vorsitzendender des Ausschusses für Kultur und Medien, nachdem er zuvor als Sprecher der SPD-Fraktion in diesem Ausschuss fungiert hat. Für die SPD-Fraktion ist er Mitglied im Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik. Von September 2003 bis Dezember 2007 war Siegmund Ehrmann ebenso Sprecher der SPD-Arbeitsgruppe in der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ und von 2009 bis 2011 Beauftragter für Kirchen und Religionsgemeinschaften. Er ist Beauftragter der SPD-Fraktion für das Reformationsjubiläum 2017.

    Als ausgebildeter Diplom-Verwaltungswirt war er zunächst als Dezernent für die Stadt Moers tätig, wo er auch für den Bereich Kultur verantwortlich war.

    Siegmund Ehrmann ist Mitglied im Aufsichtsrat des Neukirchener Erziehungsvereins und seit 2009 deren Präses. Seit 2008 Mitglied der Kreissynode des ev. Kirchenkreises Moers.

    Des Weiteren ist er Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft, im Kunstbeirat des Deutschen Bundestages, im Kuratorium des DHM, im Beirat der BStU, im Verwaltungsrat der DNB und Mitglied im Fachausschuss Kultur der Deutschen UNESCO-Kommission.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 18.11.2016 - 15:30 Uhr, Konzertsaal: Abschlusspanel "Bundespolitische Perspektiven für die schönste Kunst der Welt"

  • Felix Falk

    Felix Falk (* 31. Juli 1979 in Wismar) ist deutscher Jazzmusiker (Saxophon, Perkussion) und Komponist. Bekannt wurde er u.a. mit seiner Band Mo‘ Blow, die er 2001 in Liverpool gründete. Das JazzFunk-Quartett veröffentlichte vier Alben auf den Labels Neuklang und ACT und arbeitete dafür mit Produzent und Musiker Nils Landgren zusammen. Mit Mo‘ Blow erhielt der Saxophonist u.a. den Future Sound Award (Wettbewerb der Leverkusener Jazztage). Als Gastmusiker arbeitete Felix Falk mit Künstlern wie Herbert Grönemeyer oder Das Gezeichnete Ich. Konzertreisen führten ihn in zahlreiche Länder wie Russland, Malaysia oder Korea.

    Felix Falk war Mitinitiator der 2012 erfolgten Neugründung der Union Deutscher Jazzmusiker und ist ihr stellvertretender Vorsitzender. Zudem ist er einer der Sprecher der Bundeskonferenz Jazz. Für dieses Engagement erhielt er 2016 den Ehrenpreis des WDR. Seit 2016 ist er im Vorstand des vom Deutschen Bundestag initiierten Musikfonds.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 17.11.2016 - 16:00 Uhr, Backstage: "Konsequenzen der Jazzstudie"

    - 17.11.2016 - 17:30 Uhr, Lounge: "Bandmanagement/Banddemokratie am Beispiel Mo'Blow"

    - 18.11.2016 - 12:00 Uhr, Konzertsaal: "Aktuelle Diskussionen um den Spielstättenpreis APPLAUS"

    - 18.11.2016 - 13:30 Uhr, Studio 672: "Der neue Musikfonds für zeitgenössische Musik"

    - 18.11.2016 - 15:30 Uhr, Konzertsaal: Abschlusspanel "Bundespolitische Perspektiven für die schönste Kunst der Welt"

  • Michael Gustorff

    Michael Gustorff (geb.1958 in Leverkusen) zählte zu den wichtigsten Jazzgeigern Europas. Als Solist spielte er mit verschiedenen Bands (The GUST, Michael Gustorff Quartet, Dick de Graaf Septett, Trio Nuevo, Radio Big Bands Berlin & Frankfurt, Millenium Jazz Orchestra...) in Jazz-Clubs und auf Festivals in Europa, Amerika und Asien (Deutsches Jazz Festival Frankfurt, Leverkusener Jazztage, North Sea Jazz Festival, Dublin, Imatra, Montreal, Vancouver, Toronto, Quebec, Bangalore, Barcelona, Helsinki, Madrid, Seoul..). Wegen physischer Probleme wechselte er vor einigen Jahren zum (Fretless)Bass. Seit 1990 ist er Dozent an der ‘ArtEZ’ Musikhochschule in Arnheim. Außerdem war er von 1992-2016 als Dozent an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln tätig. Workshops gab Michael Gustorff u.a. an den Musikhochschulen in Antwerpen, Berlin, Bangalore, Barcelona, Dresden, Gent, Hannover, Leipzig, Mainz, Rotterdam, Seoul, Utrecht, Wien und Zwolle.

     

    Veröffentlichungen: Published By Music Design:

    Michael Gustorff: ‘Practising Without Problems – Mental Training For (Jazz)musicians’

    Michael Gustorff: ‘Creativity & Everyday Life – A Mental Guide (Not Only) For Artists And Musicians’

    www.gustorff.com

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 18.11.2016 - 11:30 Uhr, Studio 672: "Practicing without Problems" - Mentales Training

  • Frank Heckel

    © 2014 by Brigitte Kindermann-Kreile

     

    (*1964 in Frankfurt am Main)

    Komponist, Orchestrator und Dirigent für Film/Fernsehen und Konzertsaal (u.a. ZDF, WDR, ARTE, SAT.1: Harald Schmidt-Show, Neue Philharmonie Frankfurt, Staatsorchester Saarbrücken, WDR Funkhausorchester, »Tatort«, »Leaves’ Eyes«, Philharmonisches Filmorchester München, Philharmonisches Orchester der Stadt Lübeck, City of Prague Philharmonic Orchestra …)

    Seit über 20 Jahren ist Frank Heckel Sibelius-Experte: Ende der 90er-Jahre übersetzte er die ersten Versionen von SIBELIUS ins Deutsche, 2008 erschien sein 720 Seiten starkes »SIBELIUS-Praxisbuch«. Er coacht im In- und Ausland Komponisten, Verlage und Ausbildungs-Institute und hilft ihnen, mit SIBELIUS optimale Ergebnisse in kürzester Zeit zu erzielen.

    www.frankheckel.com

    www.sibelius-training.de

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 18.11.2016 - 12:30 Uhr, Lounge: "Sibelius für Einsteiger"

  • Monika Heinzelmann

     

    Monika Heinzelmann, 60 Jahre, verheiratet

    Bis 1982 Mitarbeiterin der DRV Oldenburg-Bremen (ehemals LVA Oldenburg-Bremen) u. a. in der Auskunfts- und Beratungsstelle in Wilhelmshaven

    Seit 1983 bei der Künstlersozialkasse – zunächst Gruppenleiterin und Referatsleiterin im Versichertenbereich, seit 2010 Referatsleiterin im Bereich Grundsatz und Wissensmanagement.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 17.11.2016 - 15:30 Uhr, Lounge: "Was leistet die KSK?"

  • Stefan Hentz

     

    Stefan Hentz wurde 1957 in Kaiserslautern geboren und aufgewachsen in Offenbach.

    Studium Germanistik und Politikwissenschaft in Marburg und Hamburg. 

    Freier Journalist im Feld Kultur, Musik, Jazz. 

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 18.11.2016 - 13:00 Uhr, Backstage: "Wie schreibt man einen guten Pressetext?"

  • Dr. Ingrid Herholz

    Dr. Ingrid Herholz

     

    Dr. med. Ingrid Herholz ist Ärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalytikerin und Lehrbeauftragte für Funktionelle Entspannung. Sie arbeitet in eigener Praxis und als Dozentin, Schwerpunkt sind psychodynamische und körperpsychotherapeutische Zugänge zu funktionellen Störungen, auch bei Musikern. 

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 17.11.2016 - 17:00 Uhr, Konzertsaal: "Funktionelle Entspannung (FE)"

    - 17.11.2016 - 18:00 Uhr, Konzertsaal: "Macht Jazz gesund?"

  • Tobias Hoffmann

    Tobias Hoffmanns einzigartige Klangwelt ist ein dichtes, experimentelles Extrakt
    verschiedenster Komponenten. Jazz, Blues, Surf und Elektronische Sounds treffen aufeinander,
    verschmelzen dabei - oder kontrastieren ganz bewusst. Seine Kompositionen besitzen die
    Schlichtheit von Songs. Den Musikern bleibt so viel Raum zu Improvisation und Gestaltung. Mit
    seinem ungewöhnlichen Stil definiert Hoffmann einen neuen Weg im Jazz. Wolf Kampmann
    (Jazz Journalist des Jahres 2015, Autor des Reclam Jazzlexikon) schreibt im Juni 2015: „Der
    derzeit wahrscheinlich beste Jazzgitarrist Deutschlands“.
    Tobias Hoffmann, Jahrgang 1982, lernt das Gitarre spielen zunächst autodidaktisch mit sechs
    Jahren. Später nimmt er Unterricht in klassischer Gitarre und in Jazzgitarre an der Musikschule
    Bonn. Mit 18, noch vor dem Abitur, wird er Jungstudent im Fach Jazzgitarre an der
    Musikhochschule Köln, wo er ab dem Jahr 2002 regulär studiert und im September 2007 seine
    Diplomprüfung mit der Bestnote absolviert.
    Tobias Hoffmann ist ein gefragter Musiker in Deutschland und darüber hinaus. Seine
    musikalische Karriere führte ihn bereits nach Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, England,
    Russland, Ägypten, Kuba, Indien, Malaysia, Ecuador, Mexiko, Honduras, Costa Rica, Nicaragua,
    Polen, Tschechien, Schweiz, Österreich, Ungarn, Serbien und in die Niederlande. Er spielte beim
    Traumzeit Festival, North Sea Jazzfestival, Exhibition Road Music Day London, Habana
    Jazzfestival, Gexto Jazzfestival, Euro Jazz Festival Mexico City, Jazztopad Wroclaw Polen,
    Jazzfestival Burghausen, Jazzbaltica Salzau, Jazzfestival Hamburg, Moers Festival, Enjoy Jazz
    Festival, Just Music Festival, City Jazznight Braunschweig, WDR Jazzfestival, Cologne Jazz
    Night, Lange Nacht der Musik Köln u.v.a.. Er wirkte bei Radioproduktionen für den WDR, NDR,
    SWR, BR, HR, RBB, Deutschlandfunk und Radio Bremen mit und ist auf diversen CD
    Veröffentlichungen unter eigenem Namen und als Sideman zu hören.
    Von 2007 bis 2013 organisierte Tobias die Konzertreihe „Zockpalast“ in der Barracuda Bar in
    Köln. Sommer 2010 erhielt Tobias das Horst und Gretl Will Stipendium (für Jazz und
    Improvisierte Musik) der Stadt Köln. 2009 gewinnt Tobias Hoffmann als Mitglied des Frederik
    Köster Quartetts den Neuen Deutschen Jazzpreis in Mannheim. Im März 2013 gewinnt Tobias
    diesen Preis ein weiteres mal, diesmal mit der Band „Max Andrzejewski‘s Hütte“. 2015 erhält er
    den ECHO Jazz in der Kategorie Gitarrist National für das Album „Tobias Hoffmann Trio - 11
    Famous Songs Tenderly Messed Up“. 2016 erhält Tobias Hoffmann den mit 10.000 Euro
    dotierten WDR Jazzpreis in der Sparte Improvisation.
    Anfang 2010 gründet er mit seinen Kollegen Jonas Burgwinkel, Tobias Christl, Pablo Held, Niels
    Klein, Frederik Köster und Robert Landfermann, das Kölner Jazzkollektiv KLAENG. Bisherige
    Aktivitäten des Kollektivs waren das jährliche, mehrtägige „Klaeng Festival“ (seit 2010), das
    jährliche eintägige „SummerKlaeng“ Open Air (seit 2013), die jährliche „Klaeng Werkstatt“ (seit
    2011, ein Workshop für Laienmusiker), ein Austauschkonzert mit der Jazz Offensive Essen
    (2013), die Gründung von Klaeng Records (2013) und seit 2015 „Klaeng - Die Serie“, eine
    Konzertreihe mit 4 Konzerten im Jahr im Kölner Stadtgarten.

    Tobias Hoffmann Discografie:
    Frederik Köster Quartett – „Constantly Moving“ (Double Moon Records, Jazzthing Next
    Generation, 2005)
    Magnus Mehl Quintett – „Live at Getxo“ (2006)
    Tobias Hoffmann – „Tobias Hoffmann’s Fallschirme“ (Jazzhausmusik 164, 2007)
    Frederik Köster Orchestra – „Soundtrack“ (CMO-Jazz, 2008)
    Global Tourists – „Urban Turban“ (VanDyckRecords, 2008)
    Frederik Köster Quartett – „Zeichen der Zeit“ (Traumton Records 2009)
    Christian Koxholt’s Pep Ventura – „Pep Ventura“ (Fresh Sound 2009)
    Expressway Sketches – „ Expressway Sketches“ (Jazzhausmusik 2010)
    Tobias Christls Lieblingsband – „Dieb im eigenen Haus“ (NRW Records, Sommer 2010)
    Tobias Hoffmann’s Fallschirme – „Zwei“ (Jazzhausmusik 197, Herbst 2010)
    Frederik Köster Quartett – „Momentaufnahme“ (Traumton Records, März 2011)
    Max Andrzejewski’s Hütte – „Hütte“ (Unit Records, 2011)
    Bellbird – „Transmitter“ (Whirlpoolmusic, 2012)
    Expressway Sketches – „BLING“ (Wizmar Records, 2012)
    CCJO & Christian Brückner - „Odysee“ (Big Band Records 2012)
    Mucho Gusto - „Una Opera Tragi-Erotico“ (Laub Records 2013)
    Tobias Christl - „Die Verschmelzung“ (Traumton Records 2014)
    Tobias Hoffmann Trio - „11 Famous Songs Tenderly Messed Up“ (Klaeng Records 2014)
    Max Andrzejewski’s Hütte - „Hütte und Chor“ (Traumton Records, 2014)
    Expressway Sketches - Love Surf Music (Klaeng Records, 2015)
    Peter Kahlenborn Trio - Vesica Pisces (AchtKomma3Musik, 2016)

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 17.11.2016, 15:30 Uhr, Studio 672: "Label vs. DIY - eine Gegenüberstellung"

  • Julia Hülsmann

    Julia Hülsmann wurde 1968 in Bonn geboren und began im Alter von 11 Jahren Klavier zu spielen. Sie gründete ihre erste Band mit 16. 1991 zog sie nach berlin und spielte im Bundesjugendjazzorchester unter der Direktion von peter Herbholzheimer. Seit dem sind Aufnahmen unter ihrem Namen in Zusammenarbeit mit unter anderem Roger Cicero, Rebekka Bakken und Anna Lauvergnac erschienen,

    Als Mitinitiatorin der 2012 erfolgten Neugründung der Union Deutscher Jazzmusiker erhielt sie 2016 den Ehrenpreis des WDR Jazzpreis. Außerdem erhielt sie 2016 den SWR-Jazzpreis.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

     

    - 17.11.2016 - 16:30 Uhr, Lounge:  "Förderanträge richtig schreiben"

    - 18.11.2016 - 12:00 Uhr, Konzertsaal: "Aktuelle Diskussionen um den Spielstättenpreis APPLAUS"

    - 18.11.2016 - 14:00 Uhr, Konzertsaal: "Frauen im Jazz - demnächst auch Hunde?"

  • Urs Johnen

    Urs Johnen wurde 1982 in Tübingen geboren, ist in Calw im Schwarzwald aufgewachsen und lebt mit seiner Frau in Berlin. Er studierte Musik, Wirtschaftswissenschaften und Medien- und Kommunikationsmanagement in Weimar, Jena und Calw. Seine beruflichen Erfahrungen als Musiker und selbstständiger Kulturmanager, aber auch im Produktmanagement eines großen Plattenlabels und der strategischen Managementberatung eröffnen ihm einen Blick aus verschiedenen Perspektiven auf den Kulturbereich.

    Seit Juni 2016 ist Urs Johnen Geschäftsführer der Union Deutscher Jazzmusiker e.V.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 17.11.2016 - 18:00 Uhr, Konzertsaal: "Macht Jazz gesund?"

    - 17.11.2016 - 14:30 Uhr, Konzertsaal: Eröffnungspanel - "Das neue Europäische Jazz-Zentrum in Köln - Vorbild für Jazzmetropolen Deutschland?"

  • Oliver Keymis MdL

     

    Geboren am 30. Dezember 1960 in Düsseldorf; verheiratet. Abitur 1980. Studium der Fächer Philosophie, Germanistik, Französisch und Politische Wissenschaften. Zwischenprüfung 1984. Wechsel ans Theater als Regieassistent. 1986 bis 1991 freiberuflich als Regieassistent und Bildregisseur für das Fernsehen tätig. 1989 bis 1994 alljährliche Seminarleitung in Paris am Weiterbildungsinstitut für künstlerische Berufe des französischen Bildungsministeriums (GRETA) in Paris. 1989 bis 2000 freischaffend als Regisseur an verschiedenen Landes-, Stadt- und Staatstheatern tätig.

    Mitglied der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN seit 1997. 1998 bis 2014 Sachkundiger Bürger im Kultur- und Planungsausschuss der Stadt Meerbusch. Mitglied des Ständigen Ausschusses nach vorzeitiger Beendigung der 15. Wahlperiode infolge Selbstauflösung des Landtags. Abgeordneter des Landtags Nordrhein-Westfalen seit 2. Juni 2000. Seit Oktober 2006 Vizepräsident des Landtags.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 18.11.2016 - 15:30 Uhr, Konzertsaal: Abschlusspanel "Bundespolitische Perspektiven für die schönste Kunst der Welt"

  • Tinka Koch

    Tinka Koch (WDR 3 Jazz & World Redaktion)

    Tinka Koch hat Regionalwissenschaften Lateinamerika studiert, dann beim moers festival gearbeitet, bevor sie in der WDR 3 Jazzredaktion anfing. Dort reicht ihre Arbeit von Moderation bis hin zur Künstlerbetreuung.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 18.11.2016 - 12:30 Uhr, Studio 672: "Jazz im Radio"

  • Prof. Dr. Gunter Kreutz

    Prof. Dr. Gunter Kreutz studierte in Marburg, Berlin und San Franciso, promovierte an der Universität Bremen, wurde an der Goethe-Universität Frankfurt habilitiert und lehrt seit 2008 Systematische Musikwissenschaften an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Psychologische, körperliche und soziale Bedeutungen von Musizieren, Singen und Tanzen unter Laien stehen im Vordergrund seiner Forschungsinteressen. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Fachpublikationen sowie eines Sachbuchs. Schließlich ist er Mitglied in verschiedenen Verbänden, z. B. Deutsche Gesellschaft für Musikpsychologie (DGM), European Society for Music Perception and Cognition (ESCOM), Gutachter für zahlreiche Fachzeitschriften und Gründungsherausgeber der Online-Zeitschrift Music Performance Research.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 17.11.2016 - 18:00 Uhr, Konzertsaal: "Macht Jazz gesund?"

     

  • Rolf Kühn

    Rolf Kühn – Ein deutscher Jazzmusiker von Weltformat, das war und bleibt eine ganz rare Ausnahme. Der Klarinettist Rolf Kühn gehört zu dieser Königsklasse. Und auch in anderer Hinsicht zählt er zu den "Ausnahmekünstlern": Wie keinem anderen gelang es ihm, auf seinem Instrument einen Ton zu entwickeln, der in unterschiedlichen Stilbezirken völlig unverwechselbar bleibt - warm, rund und vollendet. Man darf das Spiel von Rolf Kühn mit "Reife" bezeichnen. Er hat die gesamte Geschichte des Jazz assimiliert. Als einer der ersten deutschen Jazzmusiker, fand er schon in den fünfziger Jahren im Ursprungsland des Jazz, in den USA, gebührende Anerkennung. Er war an der Seite von mit Benny Goodman zu hören, leitete zeitweilig sogar dessen Orchestra, und entwickelte, inspiriert von Buddy DeFranco, einen gänzlich eigenen, modernen Ausdruck auf der Klarinette. Rolf Kühn hat mit der Crème de la Crème des Jazzrock, mit Chick Corea, Dave Liebman, Michael und Randy Brecker, mit musikalischen Freigeistern wie Lee Konitz, Albert Mangelsdorff und Ornette Coleman gespielt und lässt sich vor diesem weit gespannten Erfahrungshorizont auch heute noch beständig auf neue Spielabenteuer ein. Darin gleicht er seinem Bruder, dem Pianisten Joachim Kühn, mit dem er immer wieder in wechselnden Spielzusammenhängen zusammentrifft - aktuell mit einer Reminiszenz an die 1967 aufgenommene Kultplatte "Impressions of New York", seinerzeit aufgenommen mit dem John-Coltrane Bassisten Jimmy Garrison.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 18.11.2016 - 11:00 Uhr, Konzertsaal: "Der Beginn des Jazz in Deutschland"

    - 18.11.2016 - 21:00 Uhr, Konzertsaal: Rolf Kühn Unit

  • Wolfgang Lackerschmid

    Wolfgang Lackerschmid, 1956 in Tegernsee geboren, ist seit den siebziger Jahren gleichermaßen als Vibraphon-Virtuose und Komponist erfolgreich. Er spielte live und auf über 100 Tonträgern unter anderem mit Jazzlegenden wie Chet Baker, Attila Zoller, Lee Konitz, Albert Mangelsdorff, Larry Coryell, Buster Williams, Paquito D´Rivera, Jacques Loussier oder seit 1978 auch bei verschiedenen "Vibraphon Summits" u.a. mit Milt Jackson, Bobby Hutcherson, Dave Samuels, Mike Mainieri. Als musikalischer Leiter und Produzent bringt er, als einer der kreativen Mitgestalter der internationalen Musikszene, immer wieder innovative Projekte zur erfolgreichen Umsetzung.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 18.11.2016 - 11:30 Uhr, Studio 672: "Stellenwert des Jazz in der GEMA"

  • Alexandra Lehmler

    Alexandra Lehmler kommt aus Bad Ems bei Koblenz und lebt seit 15 Jahren in Mannheim. Mit Ihrem Quintett veröffentlichte sie 4 CDs, ein Live LP folgt bald. Sie ist im In- und Ausland mit Ihren Bands unterwegs. Die Presse titelt: „Alexandra Lehmler ist nämlich eine Powerfrau, die mit ihrer wunderbaren Musik ihre Energie sofort auf die Hörer übertragen kann.“ SWR 2 „Spätestens seit ihrem dritten Album „No Blah Blah“ aus dem Jahre 2012 – seinerzeit hier auf NDR INFO Play Jazz!-Album der Woche - zählt Alexandra Lehmler zu den aufsteigenden Sternen der deutschen Jazzszene. Und auch mit ihrer neuen Einspielung „Jazz, Baby“ qualifiziert sie sich voll und ganz für dieses Prädikat.“ NDR, Play jazz! 1.2014 „Was an Lehmlers Musik besonders beeindruckt, ist der saftige Punch, den sie besitzt und der sie aus der Masse akademisch geprägter deutscher Jazzproduktionen weit heraushebt. Sie hat deutlich Spaß daran, Jazz zu spielen, und möchte das ihrem Publikum auch vermitteln.“ Jazzthing 1.2014

    Alexandra Lehmler ist im Vorstand der Union Deutscher Jazzmusiker e.V.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 18.11.2016 - 14:00 Uhr, Konzertsaal: "Frauen im Jazz - demnächst auch Hunde?"

  • Günter Lenz

    Lenz lernte zunächst, unterstützt von Carlo Bohländer, Gitarre und spielte seit Mitte der 1950er Jahre Jazz in den Clubs der US-Armee. Während des Wehrdienstes 1959/1960 wechselte er zum Kontrabass.

    Als Newcomer wurde er Bassist im Albert Mangelsdorff Quintett. Lenz ist seit damals Mitglied des „hr-Jazzensembles“, für das er auch arrangiert und komponiert.

    Danach spielte er unter anderem mit Krzysztof Komeda, Joachim Kühn, Aldo Romano, Barney Wilen, George Russell, Leon Thomas, Chet Baker, Coleman Hawkins, Benny Bailey, Eugen Cicero, Horst Jankowski…

    Anschließend gründete er seine Gruppe Springtime, mit der er zweimal den Deutschen Schallplattenpreis errang. Mit Charly Antolini und Dirk Raufeisen spielte er ebenso im Trio wie mit Patrick Bebelaar und Herbert Joos. Außerdem trat er mit dem Südpool-Ensemble um Joos und Bernd Konrad auf.

    Lenz schuf auch Orchesterarrangements für Plácido Domingo, die Tänzerin Nina Corti, die Radio Philharmonie des NDR sowie die Bigbands von HR und NDR. Er lehrte von 2001 bis 2006 Bass als Professor an der Musikhochschule Stuttgart und wurde 2004 mit dem Hessischen Jazzpreis ausgezeichnet. Auch die Waldi Heidepriem Stiftung zeichnete ihn (2000) mit einem der höchstdotierten Preise der Branche als bester deutscher Jazzmusiker aus.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 18.11.2016 - 11:00 Uhr, Konzertsaal: "Der Beginn des Jazz in Deutschland"

  • Stefanie Marcus
     
    Stefanie Marcus studierte klassische Gitarre an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Seit 1983 lebt sie in Berlin, wo sie zuerst als Bassisten in zahlreichen Bandprojekten und Schauspielerin tätig war. Außerdem arbeitete sie als Sound-Assistant in den Hansa Tonstudios u.a. mit Depeche Mode, Killing Joke, Humpe & Humpe uva. 
    1989 gründete sie gemeinsam mit dem Produzenten, Komponisten und Musiker Wolfgang Loos die Firma Traumton als Produktionsfirma und Musikverlag und 1992 das Label Traumton Records mit bisher über 300 Veröffentlichungen überwiegend im Bereich Jazz und Weltmusik. 
    Sie war und ist in zahlreiche Netzwerk-Aktivitäten involviert, u.a. der Label Commission Berlin, der Berlin Music Commission und dem VUT. Derzeit ist sie Vorstandsvorsitzende der Jazz&Worldpartners e.V. und Mitglied der Jury ECHO Jazz sowie der Jury der Initiative Musik.  
     
     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 17.11.2016, 15:30 Uhr, Studio 672: "Label vs. DIY - eine Gegenüberstellung"

  • Veronika Morscher

    Veronika Morscher ist österreichische Jazzsängerin und Komponistin. Nach Abschluss ihres Bachelorstudiums am Berklee College of Music in Boston, USA, zog es die Musikerin wieder zurück nach Europa, wo sie ihr Masterstudium an der Privat-Universitität Konservatorium Wien und an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln absolvierte. Während dieser Zeit begann sie auch ihre vierjährige Ausbildung im Stile des Vini-Yoga am Yogazentrum Alpen in Österreich. Vor zwei Jahren beschloss Veronika, ein zweites Studium im Fach Psychologie an der Universität zu Köln zu beginnen.

     

    Derzeit ist sie Mitglied zahlreicher Bands (u.a. "Of Cabbages and Kings", "The Owl Ones") und arbeitet auch als Gesangslehrerin in Köln.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 17.11.2016 - 16:00 Uhr, Konzertsaal: "Yoga für MusikerInnen"

  • Dr. Hermann-Christoph Müller

    Dr. Hermann-Christoph Müller, geb. 1958 in Attendorn/Westf., studierte Musikwissenschaft, Musikpädagogik, Germanistik und Philosophie an der Universität zu Köln, wo er 1992 mit der Dissertation Zur Theorie und Praxis indeterminierter Musik – Aufführungspraxis zwischen Experiment und Improvisation promovierte. Seit 1987 als freiberuflicher Musikjournalist, Hörspielautor und Moderator für die Rundfunkanstalten der ARD tätig mit den Schwerpunkten zeitgenössische Musik und amerikanische Kulturgeschichte. Von 1994-1996 künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kölner Gesellschaft für Neue Musik sowie Lehrbeauftragter an der Universität zu Köln und der Hochschule der Künste Bern. Seit 2007 Musikreferent im Kulturamt der Stadt Köln.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 17.11.2016 - 14:30 Uhr, Konzertsaal: Eröffnungspanel - "Das neue Europäische Jazz-Zentrum in Köln - Vorbild für Jazzmetropolen Deutschland?"

  • Julia Neupert

    Julia Neupert, SWR2 Jazzredakteurin. Studium der Musikwissenschaft und Germanistik an der Universität Leipzig sowie Rundfunkmusikjournalismus an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Danach als Moderatorin und Autorin von Musik-Features, Magazin-Sendungen und Live-Übertragungen unter anderem für BR Klassik, NDR Kultur und WDR 3 tätig. Seit 2008 Mitarbeiterin von SWR2 mit einem inhaltlichen Schwerpunkt auf Jazz und improvisierter Musik.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

     - 17.11.2016 - 14:30 Uhr, Konzertsaal: Eröffnungspanel - "Das neue Europäische Jazz-Zentrum in Köln - Vorbild für Jazzmetropolen Deutschland?"

     - 18.11.2016 - 11:00 Uhr, Konzertsaal: "Der Beginn des Jazz in Deutschland"

     

  • Ulla Oster

    Ulla Oster, Köln
    Studium an der Musikhochschule Köln, Kontrabassistin, spielt, komponiert und arrangiert seit den 80er Jahren in diversen Kölner und überregionalen Bands mit unterschiedlichen Stilistiken und leitet eigene Projekte. Diverse nationale und internationale Festivalauftritte, zahlreiche Auslandstourneen, CD-, Radio- und TV-Produktionen.
    Seit ca. 30 Jahren Vorstandsmitglied der Initiative Kölner Jazzhaus und der Offenen Jazzhaus Schule Köln.
    www.ulla-oster.de

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 17.11.2016 - 14:30 Uhr, Konzertsaal: Eröffnungspanel - "Das neue Europäische Jazz-Zentrum in Köln - Vorbild für Jazzmetropolen Deutschland?"

  • Prof. Dr. Gerhard Reister

    • Geboren und aufgewachsen im Fränkischen
    • Studium Medizin, Jura, Philosophie in Tübingen, Würzburg und Göttingen
    • Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
    • Psychoanalytische, psychotherapeutische und psychiatrische Ausbildung bei Prof. Dr. Karl König, Prof. Dr. Annelise Heigl-Evers, Prof. Dr. Franz Heigl und Prof. Dr. U. Venzlaff
    • Ausbildung in Gruppendynamik, Organisationsberatung und Supervision (DAGG)
    • Habilitation über seelische Gesundheit an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    • Gründungsvorstand des Instituts für Psychodynamische Organisiationsentwicklung und Personalmanagement Düsseldorf (POP)
    • Selbständig als Psychoanalytiker, Gruppenanalytiker (DGPT, DAGG), Coach, Supervisor, Organisationsberater, Dozent und Autor seit 2004
    • Ausbildung als Trainer für "horse assisted professional development" bei Gerhard und Karin Krebs ("horse dream")
    • Trainer und Coach Meteon Consulting mit den Schwerpunkten Gruppendynamik in Teams und Unternehmen, Führungskräfte- und High-potential-coaching, Work-life-balance
    • Langjährige Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Psychoanalyse und Musik. Veröffentlichung zu diesem Thema: "Musikerleben. Ein Beitrag zur Psychoanalyse der Musik".

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 17.11.2016 - 18:00 Uhr, Konzertsaal: "Macht Jazz gesund?"

  • Karolin Rist

    Karolin Rist, Referentin Kommunikation, GVL

    Karolin Rist arbeitet seit 2015 in der Abteilung Kommunikation der GVL. Hier verantwortet sie u.a. die Online-Kommunikation und Events. Vor ihrer Zeit bei der GVL hat die studierte Kommunikationswissenschaftlerin als Projektmanagerin nationale und internationale Kongresse organsiert und kommunikativ begleitet – nach beruflichen Stationen im Ausland, wie dem Goethe-Institut in Kolkata, der Deutschen Botschaft in Pretoria und der UNESCO in Bangkok.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 18.11.2016 - 12:00 Uhr, Backstage: "GVL für JazzmusikerInnen"

  • Florian Ross

    Florian Ross gehört zu den vielseitigsten Künstlern unter den renommierten deutschen Jazzmusikern. Er studierte Jazz-Komposition und Klavier in Köln, London und New York. Seit 1992 lebt und arbeitet er in Köln als Komponist und Dirigent für große Jazz- und Crossoverensembles. Als Pianist und Hammond-Organist spielt er regelmäßig internationale Tourneen und veröffentlichte bislang 15 CDs unter eigenem Namen. Er unterrichtet außerdem Klavier und Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Als Komponist und Arrangeur hat er über 250 Auftragswerke für deutsche und internationale Ensembles geschrieben und wird zudem regelmäßig als Gastdirigent bei deutschen Radio Big Bands verpflichtet. 2013 leitete er die 50. Arbeitsphase des BundesJazzOrchesters, 2014 erschien seine Duo-CD "infinite loop • one" mit dem Kölner Trompeter Udo Moll. 2015 dann die erste Quintett-CD auf dem eigenen label "Toy Piano Records”. nach einer ausgedehnten tour nach Neuseeland und Australien erscheint Im Winter 2016 eine neue Florian Ross Trio CD. 

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 18.11.2016 - 14:00 Uhr, Backstage: "Listening Lab" - Musikhören in der Jazzausbildung"

  • Melanie Rossmann

    Bereits seit 2009 widmet sich Melanie Rossmann  (Jg.1983, Dipl. Kulturmanagerin) mit ihrer Agentur "aufklang" der Beratung  von Musikern  und Veranstaltern  bei der Suche nach finanzieller  Unterstützung  für verschiedenste musikalische Projekte und Ideen.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 18.11.2016 - 13:00 Uhr, Konzertsaal: "Förderanträge richtig schreiben"

  • Christine Schweitzer

    Christine Schweitzer studierte Musikwissenschaft in Köln sowie klassischen Gesang bei Anneliese Luetjohann in Bonn. Sie war als Produktmanagerin für EMI Classics tätig; als Künstleragentin vermittelte sie Konzerte u.a. für Michael Nyman, Andrew Lawrence-King und Artango. Seit 1998 arbeitet sie als freie Grafik-Designerin und hat sich dabei auf die Gestaltung von CDs spezialisiert. Hauptsächlich ist sie für die Majors der Tonträgerindustrie wie EMI, Warner und Sony Classical tätig - oft auch in direkter Zusammenarbeit mit den Künstlern.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 17.11.2016 - 16:30 Uhr, Studio 672: "Albumcover richtig gestalten"

  • Gebhard Ullmann

    Gebhard Ullmann kommt aus dem Rheinland und Hamburg und lebt seit 1983 in Berlin, später auch in New York als Komponist, Saxophonist, Bassklarinettist und Bassflötist. Er gilt als eine der führenden Musikerpersönlichkeiten sowohl der Berliner als auch der internationalen Szene und erhielt viele Preise darunter den Julius Hemphill Composition Award ('99), den Preis der Deutschen Phonoakademie ('83), einen der ersten Jazzpreise des SWF ('87) und mehrere Preise und Stipendien der Stadt Berlin ('90er) Viele seiner CDs erhielten vom renommierten Magazin Downbeat 4 1/2 und zuletzt 5 Sterne und wurden unter den besten CDs des jeweiligen Jahres aufgeführt.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 17.11.2016 - 16:30 Uhr, Studio 672: "GEMA für JazzmusikerInnen. Fragen und Antworten"

    - 17.11.2016 - 17:30 Uhr, Studio 672: "Auf Tour in Europa und den USA"

    - 18.11.2016 - 12:00 Uhr, Backstage: "GVL für JazzmusikerInnen"

    - 18.11.2016 - 13:30 Uhr, Lounge: "Bookingagentur vs. Selber booken"

  • Kornelia Vossebein

    Kornelia Vossebein hat Germanistische Sprachwissenschaft, Medienwissenschaft und Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Paderborn studiert. Sie arbeitete unter anderem als Kommunikationstrainerin, Künstlerische Geschäftsführerin des Bunker Ulmenwall e.V., war Künstlerische Leiterin des Kulturbüros der Stadt Gütersloh und für die Moers Kultur GmbH. Seit 2009 ist sie nun Künstlerische Geschäftsführerin der Auf Carl gemeinnützigen GmbH. Sie engagiert sich in dem Europe Jazz Network, der BK Jazz – Bundeskonferenz Jazz, dem Landesmusikrat NRW e.V., der LAG Soziokultur NEW und dem Kulturbeirat der Stadt Essen. Zudem ist sie seit 2014 Jurymitglied für die Verleihung des Spielstättenprogrammpreises des Bundes.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 18.11.2016 - 12:00 Uhr, Konzertsaal: "Aktuelle Diskussionen um den Spielstättenpreis APPLAUS"

  • Matthias Wendl

    Nach dem Jazz-Studium an der Musikhochschule in Dresden war Matthias Wendl fünf Jahre als freiberuflicher Musiker tätig.
    2006 begann er die Booking-Abteilung der Berliner Agentur artribute aufzubauen, die aktuell Künstler und Bands wie Branford Marsalis, Snarky Puppy, Nils Petter Molvaer und Amok Amor betreut.
    In einer sich schnell und radikal verändernden Musiklandschaft versucht artribute stetig neue Wege zu finden, Jazz-Künstler langfristig auf dem Live-Musikmarkt zu etablieren.

     

    Veranstaltungen beim 23. UDJ-Jazzforum:

    - 18.11.2016 - 13:30 Uhr, Lounge: "Bookingagentur vs. Selber booken"

Konzertabende Donnerstag, 17.11.2016 und Freitag, 18.11.2016

  • Konzerte
  • 17.11.2016 - 20:00 Uhr, Konzertsaal: -- Pegelia Gold

    Karten zu 15/12 Euro (umfasst beide Konzerte am 17.11.)

    Zweitagespass (Konzerte 17./18.11.) 20 Euro

    Tickets unter www.stadtgarten.de

    Für UDJ-Mitglieder ist der Eintritt frei.

     

    Pegelia Gold

     

    Besetzung:

    Pegelia Gold - Stimme/Komp. 

    Marija Kandic- Akkordeon 

    Elisabeth Coudoux - Cello

    Constantin Herzog - Bass

     

    In ihren hintergründig pittoresken Liedern lässt die eigensinnige Chanteuse Pegelia Gold geheimnisvoll bizarre Welten erstehen, in denen es bisweilen pulsiert wie in einer spiritistischen Sitzung. Ein feingesponnenes, höchst expressives Klangnetz aus Jazz, neuer Musik und Pop-Avantgarde, in dem ein irisierender Kosmos der Gegenwartsklänge keimt. So durchstreifen die Musiker die endlosen Sphären zeitgenössischer Liedkunst und beschwören die Widerkehr der musisch-poetischen Sinnlichkeit, zwischen Feingefühl und Ekstase.

     

    Pressestimmen:

    "Spannungsreich, atemlos, berückend und gleichermaßen beklemmend ist diese Welt voll klangsinnlicher Kontraste - kunterbunt und düster-schattig, grazil-versponnen und zackig, freudig jubilierend und bedrohlich…“  Michael Scheiner, Jazzzeitung 

    „Gold gelingt es den Zuhörer mit pointierten Kunstliedern, folkartigem Minnegesang und bleiernen Kameraarrangements in ein seltsam angenehmes und musikalisch kaleidoskopenes Paralleluniversum zu entführen…“ Ingolf Schmock, Rocktimes

     

     

    "Sinnlich, schön und grandios eigensinnig“ Saarbrücker Zeitung

     

     

    "Musik und Texte sind von einer wunderbar offen gehaltenen Poesie. Reiche Atmosphäre trägt alles, intensive Stimmungen zwischen Traumverlorenheit und Visionärem. Ein Abend voller Wunder und geheimnisvoller Schönheiten…“ Rainer Köhl, RNZ

  • 17.11.2016 - 21:00 Uhr, Konzertsaal: -- Killing Popes

    Karten zu 15/12 Euro (umfasst beide Konzerte am 17.11.)

    Zweitagespass (Konzerte 17./18.11.) 20 Euro

    Tickets unter www.stadtgarten.de

    Für UDJ-Mitglieder ist der Eintritt frei.

     

    Killing Popes

     

    Besetzung:

    Kit Downes – key (GB)

    Frank Möbus – guit (GER)

    Dan Peter Sundland – ba (NOR)

    Oli Steidle – dr, comp (GER)

    www.oliversteidle.com

    Mastermind Oliver Steidle an den Drums und verantwortlich für die Kompositionen, stellt

    seine neue Band Killing Popes vor.

     

    Der Neue deutsche Jazzpreis-Gewinner von 2008 und 2010 ist vor allem durch seine

    Zusammenarbeit mit Der Rote Bereich, Peter Brötzmann, Philm, SoKo Steidle oder Klima

    Kalima bekannt, seit Jahren international unterwegs und laut Presse, einer der führenden

    Köpfe der sich ständig weiter entwickelnden, jungen Berliner Avantgarde. Die Liste der

    Musiker, mit welchen er zusammen gearbeitet hat, ließe sich endlos fortsetzten: Louis Sclavis,

    Tomasz Stanko, Aki Takase, Alexander von Schlippenbach, Sean Bergin, Tristan Honsinger,

    Trevor Dunn, Andrea Parkins etc.

     

    Diese Band ist sein Versuchsfeld für die Entwicklung neuer rhythmischer Ideen und die

    Möglichkeit, Musikstile miteinander zu verweben, die ihn in seiner Jugend geprägt haben:

    HipHop, Punk, Grindcore. Musikstile, die zudem einen stark gesellschaftskritischen

    Charakter besitzen, wie der Jazz in seinen besten Jahren. Dies als stilistische Grundlage bieten

    die Kompositionen Alles, was den Jazz heute ausmacht: Rhythmisch komplex, catchy

    Melodien und Platz für Improvisationen.

     

    Der Wahl-Berliner Frank Möbus ist seit Jahren eine Instanz der internationalen Jazz-Szene.

    Seine Zusammenarbeit mit Carlos Bica und Jim Black, Daniel Erdmann und vor allem sein

    eigenes Projekt Der Rote Bereich, weisen ihn als uniquen, eigenständigen Künstler aus. Als

    Sideman bei den Killing Popes trifft er auf seinen langjährigen Wegbegleiter und drummer

    des Roten Bereichs Oli Steidle

     

    Kit Downes aus England erhielt 2008 den BBC Jazz Award als Rising Star. Er ist Leader des

    viel beachteten Trio’s Troyka und The Enemy (mit Petter Eldh und James Maddren) spielt mit

    Julian Arguelles, Benny Greb und Squarepusher.

     

    Dan Peter Sundland ist einer der vielversprechendsten Musiker der jungen norwegischen

    Musikszene. Sein eigenes Projekt mit Steve Heather, Philipp Gropper und Antonis Anessegos

    hat durchwegs sehr gute Kritiken bekommen.

     

    Zusammen sind sie die Killing Popes und avancieren, laut Presse, schon zu den wichtigsten

    Vertretern der aktuellen Avantgarde Szene: „Kaum eine andere Band, versteht es, durch

    Komposition und Improvisation derart starke Höreindrücke zu kreieren. „In your face“

    dargeboten mit unisono Passagen die durch Mark und Bein gehen und rhythmischer Präsenz

    die ihresgleichen sucht“ (Thomas Milz / The Wire)

     

    The Killing Popes are an outstanding example about what is Jazz today !
    (Nic Jones / All about Jazz/New York)

     

    … das Highlight des Festivals aber, waren zweifelsohne die Killing Popes. Eine Band die mit ihrer

    Melange aus Jazz, Hi Hop und Hardcore auf ein nicht einzuschätzendes Publikum trifft. Nach anfänglich völliger Verwirrung über den Gegensatz zwischen Erwartetem und Präsentiertem obsiegte am Schluß das Unerhörte und das zunächst tapfere und dann begeisterte Publikum war letztendlich völlig aus dem Häuschen.
    (Bernd Zimmermann / NRW Jazz über das Jazzfestival Südtirol/Alto Adige 2015)

     

    …Doch es gibt natürlich auch das andere, das etwas stoppeligere Gesicht der Jazzwerkstatt Bern. Im letzten Jahr wurde das fünftägige Festival in der Progr -Turnhalle in diesem Blatt noch für seine

    Liederlichkeit im Umgang mit der Tradition gerügt. Der Jazz werde hier zum Überbegriff, mit dem man jeglichen Schindluder treiben könne.

     

    Nach der heutigen Jazzwerkstatt darf zwar immer noch munter über das Fassungsvermögen des Jazzbegriffs diskutiert werden, doch wenn Schindludereien dermassen Spass machen, wie jene des hochkarätig besetzten Kollektivs Killing Popes, dann rücken Definitionsfragen ganz schnell in den Hintergrund.

     

    Wer gedacht hat, nach John Zorn’s Naked City, nach Mike Pattons Fantomas oder Berns Alboth! Könne einen so leicht nichts mehr in Angst und Schrecken versetzten, der hat die Rechnung nicht mit den Killing Popes gemacht.

     

    Das Duo Eldh/Steidle, das neben Frank Möbus und Kit Downes durch den international gefeierten

    Berner Stimmengewalttäter Andreas Schaerer verstärkt worden ist, berauscht mit einem wilden

    Gemenge aus Art Rock, Fusion Jazz und Grindcore Gebelle. Hochkomplex durchkomponiert ist dieser musikalische Wutausbruch, dargebracht unter Aufbietung höchster Instrumentenbeherrschung und erheblich subversiver Energien.

    (Der Bund / Bern / Schweiz über das Jazzwerkstatt Bern Festival 2016)

  • 17.11.2016 - 22:00 Uhr, Studio 672: -- Session mit Openerband

    N.N.

  • 18.11.2016 - 20:00 Uhr, Konzertsaal: -- First Circle

    Karten zu 15/12 Euro (umfasst beide Konzerte am 18.11.)

    Zweitagespass (Konzerte 17./18.11.) 20 Euro

    Tickets unter www.stadtgarten.de

    Für UDJ-Mitglieder ist der Eintritt frei.

     

    First Circle

     

    Besetzung:

    Victor Fox (ts)
    Roger Kintopf (db)
    Felix Ambach (dr)

     

    Ihre Musik ist frech, humorvoll, melancholisch, selbstbewusst, nachdenklich, modern, traditionell, enorm fokussiert. First Circle - das sind Victor Fox (ts), Roger Kintopf (db) und Felix Ambach (dr), drei junge Musiker aus Hessen.

     

    "Kaum zu sagen, wann ein solcher Zauber das Gemüt zum letzten Mal angetastet hat.“ - taz.blogs

     

    Seit Ende 2014 stellen sie in ihrer Besetzung als Trio ohne Harmonieinstrument Improvisation und Interaktion in den Vordergrund und versuchen so neue Wege zu beschreiten. In ihrem vielfältigen Programm vertiefen die jungen Musiker die Möglichkeit des Zusammenspiels so weit wie möglich, wobei ihr charakteristisch akustischer Bandsound zum Tragen kommt.

     

    "Sie agieren dabei behutsam und ungezwungen zugleich – wie genau sie das anstellen, scheint auf höhere Kräfte zu verweisen als ,nur‘ die musikalische Ausbildung." - taz.blogs

     

    Das Trio gewann bei der „Bundesbegegnung Jugend jazzt 2015“ den Studiopreis des Deutschlandfunks, den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für ihre herausragenden Kompositionen, sowie den Konzertpreis der Eldenaer Jazz Evenings 2016. Victor Fox gewann zudem einen Solistenpreis.

     

    Mehr Infos erhalten Sie auf https://firstcircleblog.wordpress.com

  • 18.11.2016 - 21:00 Uhr, Konzertsaal: -- Rolf Kühn Unit

    Karten zu 15/12 Euro (umfasst beide Konzerte am 18.11.)

    Zweitagespass (Konzerte 17./18.11.) 20 Euro

    Tickets unter www.stadtgarten.de.

    Für UDJ-Mitglieder ist der Eintritt frei.

     

    Rolf Kühn Unit

    Foto: Harald Hoffmann

    Besetzung:

    Rolf Kühn - Klarinette
    Ronny Graupe - Gitarre
    Johannes Fink - Bass
    Christian Lillinger - Schlagzeug

     

    Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach den magischen Gesetzen des Jazz. Was sie finden, gleicht einem in dichter Interaktion geborgenen Erfahrungsschatz. Musikalische Weisheit verbindet sich mit frischen Ideen, Wagemut mit Reife. Rolf Kühn, der Grandseigneurs der Jazzklarinette verbündet sich mit drei der talentiertesten Musiker nachfolgender Generationen. Wie nur wenige Ensembles demonstriert diese Spielvereinigung geradezu beispielhaft und mit einer faszinierenden Bühnenpräsenz das Band der Generationen im Jazz.

     

    Rolf Kühn Ein deutscher Jazzmusiker von Weltformat, das war und bleibt eine ganz rare Ausnahme. Der Klarinettist Rolf Kühn gehört zu dieser Königsklasse. Und auch in anderer Hinsicht zählt er zu den "Ausnahmekünstlern": Wie keinem anderen gelang es ihm, auf seinem Instrument einen Ton zu entwickeln, der in unterschiedlichen Stilbezirken völlig unverwechselbar bleibt - warm, rund und vollendet. Man darf das Spiel von Rolf Kühn mit "Reife" bezeichnen. Er hat die gesamte Geschichte des Jazz assimiliert. Als einer der ersten deutschen Jazzmusiker, fand er schon in den fünfziger Jahren im Ursprungsland des Jazz, in den USA, gebührende Anerkennung. Er war an der Seite von mit Benny Goodman zu hören, leitete zeitweilig sogar dessen Orchestra, und entwickelte, inspiriert von Buddy DeFranco, einen gänzlich eigenen, modernen Ausdruck auf der Klarinette. Rolf Kühn hat mit der Crème de la Crème des Jazzrock, mit Chick Corea, Dave Liebman, Michael und Randy Brecker, mit musikalischen Freigeistern wie Lee Konitz, Albert Mangelsdorff und Ornette Coleman gespielt und lässt sich vor diesem weit gespannten Erfahrungshorizont auch heute noch beständig auf neue Spielabenteuer ein. Darin gleicht er seinem Bruder, dem Pianisten Joachim Kühn, mit dem er immer wieder in wechselnden Spielzusammenhängen zusammentrifft - aktuell mit einer Reminiszenz an die 1967 aufgenommene Kultplatte "Impressions of New York", seinerzeit aufgenommen mit dem John-Coltrane Bassisten Jimmy Garrison.

    In der Spielvereinigung "Rolf Kühn Unit" mit dem Gitarristen Ronny Graupe, dem Bassisten Johannes Fink sowie dem Schlagzeuger Christian Lillinger trifft der Klarinettist mit exzellenten Musikern der Berliner Szene zusammen, die seine Söhne oder gar seine Enkel sein könnten. Im Prozess gemeinsamen Improvisierens kommt es zum beständigen Geben und Nehmen. Die Jüngeren profitieren vom musikalischen Erfahrungsschatz des Altmeisters, der sich seinerseits von den frischen Ideen seiner Bandmitglieder inspirieren lässt und auf diese Weise eindrücklich zum Band der Generationen im Jazz bekennt. Rolf Kühn, der für sein Lebenswerk mit der Ehrenurkunde des Preises der deutschen Schallplattenkritik und, gemeinsam mit seinem Bruder Joachim Kühn, mit dem Jazz-Echo-Preis ausgezeichnet wurde, verbindet in seinem Spiel Eleganz mit Wagemut und vitale Musizierfreude mit reifer Souveränität.

                                                                                                                           Bert Noglik

     

 

ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN.

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