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24. UDJ-Jazzforum am 11. und 12. Oktober 2018 im Pavillon Hannover

 

Jazzforum 2018 

 

PROGRAMMÜBERSICHT - 11./12. Oktober 2018

Hier gibt es den Veranstaltungsflyer mit Programmübersicht als PDF-Download.

Die Teilnahme am Tagesprogramm ist kostenlos für alle und wir freuen uns auch über spontane Besucher. Wir bitten dennoch um eine Anmeldung, wenn möglich BIS SPÄTESTENS ZUM 20. September 2018, um besser disponieren zu können. Auch danach ist noch eine Anmeldung möglich, aber wenn wir vorab wissen, welche Veranstaltungen besonders stark nachgefragt sind, können wir besser planen.

Für UDJ-Mitglieder ist auch der Eintritt zu den beiden Konzertabenden frei. 
Nichtmitglieder erhalten Konzertkarten unter www.pavillon-hannover.de oder füllen hier einen Mitgliedsantrag aus.

Hier findet Ihr das Anmeldeformular.

 

PROGRAMM

Donnerstag, 11.10.2018 und Freitag, 12.10.2018

  • Donnerstag, 11.10.2018
  • 11.10.2018, 13:30-14:30 Uhr: -- Eröffnung 24. UDJ-Jazzforum

    Grußworte und Eröffnung des 24. UDJ-Jazzforums mit musikalischer Umrahmung durch Kathrin Pechlof (Harfe)

  • 11.10.2018, 14:30-16:00 Uhr: -- Eröffnungspanel - „Häuser machen Leute: Wie wird ein Ort für professionelle Jazzmusiker*innen zum Leuchtturm?“

    Häuser machen Leute: Wie wird ein Ort für professionelle Jazzmusiker*innen zum Leuchtturm? 

     

    Podiumsdiskussion

     

    Ob in Köln, Berlin oder Hannover – in vielen Kommunen entstehen Konzepte, die die Situation des Jazz in Deutschland verbessern wollen. Die Schwerpunkte reichen dabei von internationalem Glanz über die Betonung von Netzwerken und Austausch bis zum dem Fokus auf selbstständige Künstler*innen. Es geht um Residencies und Auftrittsmöglichkeiten, um Musikvermittlung und Experiment, um temporäre Lösungen und dauerhafte Effekte. In diesem Panel wird verglichen, über die verschiedenen Realisierungsstände gesprochen und am perfekten Ort für professionelle Jazzmusiker*innen gefeilt.

  • 11.10.2018, 16:15-17:30 Uhr: -- World Café - Themenrunden zum Mitdiskutieren

    Diskussionsrunden, 5 x 15 Minuten rotierend an moderierten Thementischen

    - Nachwuchsförderung und Publikumsentwicklung
    - Akademische Professionalisierung
    - Integration und Inklusion durch Jazz
    - Jazzahead! und Exportförderung
    - Situation der Lehrbeauftragten

    Moderation: Jasmine Klewinghaus

  • 11.10.2018, 17:30-19:00 Uhr: -- Panel: "Der frühe Vogel fängt den Jazz… Perspektiven aus der Praxis im Bereich Jazz und Kinder"

    In diesem Panel werden Praktiker*innen von ihren eigenen Projekten und Erfahrungen aus dem Bereich „Jazz und Kinder“ berichten und Herausforderungen sowie deren Bewältigungsstrategien diskutieren. Dabei sollen sowohl die Perspektiven von Education- und Musikvermittlungsprogrammen, als auch diejenigen aus dem Musikunterricht an Musik- und allgemeinbildenden Schulen berücksichtigt werden.

    Was macht Jazz mit Kindern und was machen Kinder mit Jazz? Was bedeutet es, ein Projekt im Bereich Jazz und/für/mit Kindern zu gestalten? Welche Ziele müssen wir gemeinsam verfolgen, um den Umgang mit Unbekanntem und Veränderungen durch Jazz und Improvisation spielerisch und altersgerecht, aber eben auch rechtzeitig und flächendeckend zu schulen?

     

    Panelteilehmer*innen

    Corinna Danzer – Saxophonistin und Jazzpädagogin

    Anne Kussmaul - Musikvermittlerin

    Ulrike Schwarz – Musikpädagogin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK)

    Sascha Wild - Musiker und Projektleiter von "Jazz und improvisierte Musik in die Schule!"

     

    Moderation: Camille Buscot (UDJ)

    Drei der Panelteilnehmer*innen geben am Freitag im Rahmen des Jazzforums Workshops zum Thema.

  • 11.10.2018 - 20:00-21:00 Uhr: -- Konzertabend 1: Christian Weidner Quartett / Fynn Großmann Quintett

    Christian Weidner Quartett - Berlin

    Fynn Großmann Quintett - Hannover

    Do 11.10.2018, 20 Uhr

     

    Abendkasse: 15,- € / 8,- € ermäßigt

     

    Eintritt für Mitglieder der Union Deutscher Jazzmusiker und der Jazzmusikerinitiative Hannover nach Voranmeldung frei. Nichtmitglieder erhalten Konzertkarten unter www.pavillon-hannover.de oder füllen hier einen Mitgliedsantrag aus.

     

    Tickets: https://pavillon-hannover.de/programm/veranstaltung/?nr=54573

     

     

    Christian Weidner Quartett - Berlin

    Unter der Oberfläche liegt das, was Christian Weidner interessiert. Dorthin zieht uns der geheimnisvolle Sog seiner Musik. Mal pulsierend hypnotisch, mal lyrisch, mal kleinteilig verwinkelt, mal hymnisch singend, mal selig kontemplativ. Und wenn sie sich aufbäumt, dann tut sie das mit einer unaufhaltsamen Wucht, brodelnd, reißt mit und führt in die Tiefe unter der Oberfläche. Eine raffinierte Komplexität offenbart sich, Formen werden erkennbar, die sich weit öffnen, die sich Zeit und Raum greifen, wenn sich Christian Weidners erstklassig besetztes Quartett den originären, floskellosen Kompositionen hingibt. Besetzung: Christian Weidner – Altsax; Achim Kaufmann – Klavier; Henning Sieverts – Bass; Samuel Rohrer – Schlagzeug.

     

    Fynn Großmann Quintett - Hannover

    Das „Fynn Großmann Quintett“ hat seinen Platz im zeitgenössischen Jazz bereits gefunden. 2015 gegründet, wird die Band 2017 mit dem „Jungen Münchner Jazzpreis“ und dem „Hannover Jazzpreis“ ausgezeichnet. Beim „Jungen Deutschen Jazzpreis“ (Osnabrück) ist sie Finalist.

     

    Geprägt von verschiedenen Strömungen des Jazz, ebenso wie von der Tradition der europäischen klassischen Musik, gelingt es dem Bandleader und Komponisten Fynn Großmann, eine eigene Handschrift zu präsentieren. Diese zeichnet sich durch unkonventionell orchestrierte Passagen (so kommt auch die im Jazz eher selten gehörte Oboe zum Einsatz), komplexe Harmonik und melodisch starke Passagen aus. Gleichzeitig bieten die Kompositionen genügend improvisatorische Freiräume, die die fünf MusikerInnenpersönlichkeiten in der gesamten energetischen Bandbreite vom Beinahe-Stillstand bis hin zur musikalischen Eruption auszunutzen wissen. Besetzung: Fynn Großmann – Altsax, Oboe, Komposition; Phillip Dornbusch – Tenorsax, Klarinette; Marko Djurdjevic – Klavier; Clara Däubler – Kontrabass; Johannes Metzger – Schlagzeug.

     

     

  • 11.10.2018, 22:30 Uhr-open end: -- Jamsession im Kulturpalast

    Mit Matthias Schubert

  • Freitag, 12.10.2018
  • 12.10.2018, 09:45-11:30 Uhr: -- UDJ-Mitgliederversammlung

    Mitgliederversammlung der Union Deutscher Jazzmusiker e.V.

  • 12.10.2018, 12:00-13:00 Uhr: -- Workshop: " Förderanträge: Wer? Was? Wie?"

    FAQ-Workshop mit Réka (Initiative Musik) und Gregor Hotz (Musikfonds)

     

    In diesem Workshop soll vorrangig erklärt werden, wer überhaupt Fördergelder bei der Initiative Musik und beim Musikfonds beantragen kann, wo die unterschiedlichen Förderschwerpunkte der beiden Institutionen liegen und welche möglichen Fallstricke bei der Antragstellung zu beachten sind.

    Es werden die Online-Verfahren erklärt und es bleibt Platz für spezifische Rückfragen zum eventuell eigenen Antrag.

     

    Réka lebt als freischaffende Sängerin in Berlin und ist seit 2008 bei der Initiative Musik für die

    Antragsberatung der Künstler zuständig.

    Sie hat in Basel und Bern Jazzgesang studiert und arbeitet als Sängerin für verschiedene Berliner Studios.

    Ihr aktuelles Album "longing" erschien Ende Februar diesen Jahres bei chaos/Bauer Studios.

    www.rekamusic.de

     

    Gregor Hotz (*1971) ist seit Juni 2017 Geschäftsführer des Musikfonds e.V. Hotz konzipierte und organisierte als freier Kurator und/oder Produktionsleiter seit 1995 zahlreiche Musik- und Kulturveranstaltungen. Im Jahr 2000 Gründung der Konzertreihe Labor Sonor und der Online- Plattform www.echtzeitmusik.de, 2002 Gründungsmitglied des Veranstaltungskollektivs ausland im Prenzlauer Berg, von 2003 bis 2011 Veranstalter der experimentellen Musikreihe biegungen im ausland. 2010 Gründung des 24-köpfigen Berliner Echtzeitmusik-Orchesters Splitter Orchester und bis 2017 dessen Manager.

  • 12.10.2018, 12:00-13:00 Uhr: -- Workshop: "Label vs. DIY"

    Workshop/Diskussion mit Stefanie Marcus (Traumton) und Tobias Hoffmann (Klaeng)

     

    Tobias Hoffmann: "Ich freue mich sehr erneut am UDJ Forum teilzunehmen und auf die zweite Runde mit Stefanie Marcus von Traumton Records zum Thema Label vs. DIY. 2016 haben wir schonmal einmal beim UDJ Forum in Köln darüber diskutiert. Dort ging die Zeit rasend schnell um, wir hätten noch so viel zu besprechen gehabt. Prima, das wir die Möglichkeit bekommen hier anzuknüpfen, oder ggf. auch zwei Jahre später andere Sichtweisen zu präsentieren. Ich bin Teil des Klaeng Jazzkollektiv Köln mit dem dazu gehörigen Label Klaeng Records. Das Label wurde vor 5 Jahren gegründet, hat zum jetzigen Zeitpunkt 28 Alben veröffentlicht, sowohl von Klaeng Musikern als auch von Musikern die nicht im Kollektiv sind. Ein Non-Profit-Label von Musikern für Musiker."

     

    Stefanie Marcus: „Schon 2016 habe ich im Rahmen des UDJ Forums mit Tobias Hoffmann vom  Klaeng Kollektiv das Thema „Label vs. DIY“ diskutiert. Seitdem hat die Situation sich in einigen Punkten deutlich verändert, Downloads haben an Bedeutung verloren, Streaming an Bedeutung gewonnen. Die CD als Tonträger steht nicht mehr unbedingt im Mittelpunkt des Interesses, Vinyl geniesst ein zunehmend hohes Ansehen. ich freue mich darauf, all dieses strukturellen Veränderung mit Tobias Hoffmann zu diskutieren und herauszuarbeiten, wie sich diese auf unsere Arbeit als Label bzw. Non-Profit-Label /Selbstvermarkter auswirkt und welche neuen Perspektiven sich daraus ergeben. Traumton Records besteht wurde 1992 gegründet und hat seitdem über 350 CDs veröffentlicht."

     

     

    Tobias Hoffmann, Jahrgang 1982, lernt das Gitarre spielen zunächst autodidaktisch mit sechs Jahren. Später nimmt er Unterricht in klassischer Gitarre und in Jazzgitarre an der Musikschule Bonn. Mit 18, noch vor dem Abitur, wird er Jungstudent im Fach Jazzgitarre an der Musikhochschule Köln, wo er ab dem Jahr 2002 regulär studiert und im September 2007 seine Diplomprüfung mit der Bestnote absolviert. Seine Klangwelt ist ein dichtes, experimentelles Extrakt verschiedenster Komponenten. Jazz, Blues, Surf und Elektronische Sounds treffen aufeinander, verschmelzen dabei - oder kontrastieren ganz bewusst. Seine Kompositionen besitzen die Schlichtheit von Songs. Den Musikern bleibt so viel Raum zu Improvisation und Gestaltung. (Jazz Journalist des Jahres 2015, Autor des Reclam Jazzlexikon) schreibt im Juni 2015: „Der derzeit wahrscheinlich beste Jazzgitarrist Deutschlands“.

    Tobias Hoffmann arbeitet als Dozent an der Hochschule für Musik und Tanz in Hannover und an der Offenen Jazz Haus Schule in Köln. Er ist Vorstandsmitglied der Offenen Jazz Haus Schule e.V.

     

    Stefanie Marcus studierte klassische Gitarre an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Seit 1983 lebt sie in Berlin, wo sie zuerst als Bassisten in zahlreichen Bandprojekten und Schauspielerin tätig war. Außerdem arbeitete sie als Sound-Assistant in den berühmten Hansa Tonstudios u.a. mit Depeche Mode, Killing Joke, Humpe & Humpe uva. 

    1989 gründete sie gemeinsam mit dem Produzenten, Komponisten und Musiker Wolfgang Loos die Firma Traumton als Produktionsfirma und Musikverlag und 1992 das Label Traumton Records mit bisher über 350 Veröffentlichungen überwiegend im Bereich Jazz und Weltmusik. 

    Sie war und ist in zahlreiche Netzwerk-Aktivitäten involviert, u.a. der Label Commission Berlin, der Berlin Music Commission und dem VUT. Derzeit ist sie Vorstandsvorsitzende der Jazz&Worldpartners e.V..

    www. traumton.de

  • 12.10.2018, 12:00-13:00 Uhr: -- Workshop: "Künstlersozialkasse/Soziale Absicherung"

    Workshop Gerhard Suhrenbrock (Künstlersozialkasse) und Ulla Oster (Jazzbassistin, Beirat KSK)

    Die Künstlersozialkasse mit Sitz in Wilhelmshaven bietet selbständigen Musikern und anderen Künstlern eine solidarisch finanzierte Absicherung in der gesetzlichen Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung.   In dem Workshop werden die Versicherungsbedingungen und Ausschlussgründe behandelt, und es können Fragen zur jährlichen Einkommensmeldung und zur Beitragsberechnung gestellt werden. Auch über aktuelle gesetzliche Entwicklungen und Tendenzen in der Gesetzgebung wird informiert.

     

    Gerhard Suhrenbrock ist seit 1990 als Jurist bei der Künstlersozialkasse beschäftigt. Er ist dort als Leiter einer Abteilung tätig, die sich mit den Belangen der Versicherten (selbständige Künstler und Publizisten) befasst.

     

    Ulla Oster, Köln, sitzt seit 2 Jahren für die UDJ im Beirat der KSK. Außer ihrer musikalischen Arbeit als (Kontra-)Bassistin und Komponistin ist sie Vorsitzende der Initiative Kölner Haus (europäisches Zentrum für Jazz u. aktuelle Musik) und im Vorstand der Offenen Jazzhaus Schule Köln.

  • 12.10.2018, 12:00-13:00 Uhr: -- Workshop: "Jazz goes Kinderkonzert"

    Workshop mit Anne Kussmaul

     

    Ausgehend von Videoimpressionen aus dem Workshop zu 'Gestaltung interaktiver Kinderkonzertformate' bei der jazzahead! 2018 werden die Teilnehmer*innen einen Einblick in die Möglichkeiten zur Konzeption von Kinderkonzerten erhalten: Musikauswahl, Rahmenbedingungen, Mitmachaktionen, Spannungsbogen und andere Aspekte werden schlaglichtartig beleuchtet, so dass eine anknüpfende selbstständige Beschäftigung mit dem Thema erleichtert wird.

     

    Anne Kussmauls Annäherung an Musik und Musiker*innen ist geprägt von elf erfüllenden Jahren Tätigkeit als Profiorchestermusikerin (Dortmunder Philharmoniker; Diplom-Orchestermusikerin und Diplom-Instrumentalpädagogin, HfM Freiburg) sowie ihrer vielseitigen Erfahrung als freischaffende Musikvermittlerin (Master of music ‚Musikvermittlung/Musikmanagement, HfM Detmold, Stipendiatin der ‚Masterclass on music education’) und Autorin (‚Das Orchester’, ‚128 – Das Magazin der Berliner Philharmoniker’). Konzeptions- und Moderationsaufträge für verschiedenste Formate und Publika – von Sitzkissen- bis Gesprächskonzerte - führen sie an namhafte Häuser und Festivals (u. a. Festspielhaus Baden-Baden, Kölner Philharmonie, Konzerthaus Dortmund, Salzburger Festspiele, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Young Euro Classic, Gürzenich Orchester, Alte Oper Frankfurt). 2017 übernahm Anne Kussmaul die Kuration und Moderation der renommierten Gesprächskonzertreihe ‚2xhören’ an der Körber Stiftung in Hamburg. Am Orchesterzentrum NRW baut sie seit 2013 den Bereich der Musikvermittlung mit dem Schwerpunkt Moderation stetig aus, und ist auch als Gastdozentin gefragt (u. a. HfM Detmold und HfMT Hamburg). Seit 2018 ist sie neben ihrer freischaffenden Tätigkeit mit einer Teilzeitstelle an der Elbphilharmonie für Sonderprojekte zuständig. Die Musik bietet ihr in umfassender Weise emotionale wie denkerische Heimat.

  • 12.10.2018, 14:00-15:00 Uhr: -- Workshop: "Getting Things Done® - Stressfrei alles im Griff haben"

    Getting Things Done® (Kurz GTD®) - Stressfrei alles im Griff haben

     

    GTD® ist eine Methode für Selbst-Organisation. Sie hilft Dir, stressfrei den Fokus auf die wichtigsten Dinge in Deiner Welt zu halten. 

    Die Methode ermöglicht einem eine veränderte Herangehensweise an anstehende Herausforderungen und Verpflichtungen sowie deren Verarbeitung und Organisation.

    GTD®-Benutzer berichten über weniger Stress, mehr Kontrolle und eine bessere Übersicht, kurze Zeit nachdem sie mit der Methode angefangen haben.

    Als Musiker ist es zum Beispiel viel einfacher beim Spielen oder Komponieren 100% auf die Musik fokussiert zu sein, ohne, dass die Gedanken zu anderen Sachen, die noch erledigt werden müssen, abschweifen. Eine große Vielfalt an Verantwortungsbereichen (Booking, Üben, Komponieren, Familie, Reisen organisieren, Steuer, etc) ist mit der Methode sehr einfach gleichzeitig im Griff zu halten.

    - Das Buch über die Methode wurde 2001 nach 30 Jahren Forschung zum ersten Mal herausgegeben 

    - Das Buch wurde in 47 Sprachen übersetzt

    - GTD® wird in 72 Länder der Welt unterrichtet

    - Millionen von Menschen auf der ganzen Welt verwenden die Methode jeden Tag.

    UDJ-Mitglieder bekommt 20% Rabatt auf die Teilnahme-Gebühr bei allen GTD® Level 1 Grundlagen-Seminare im deutschsprachigen Raum.

    Bei Fragen können sich UDJ-Mitglieder jederzeit kostenlos per E-Mail oder Telefon melden: post@kirefseth.com, +49 163 7431631

    "Ich habe Getting Things Done® in meine Arbeit integriert und bin erstaunt, dass ich doch Zeit habe um alles zu tun, was ich tun will. Das wusste ich nicht - großartig!" (Oli Bott, Vibraphon, Berlin)

    Hier ein paar Links zum Weiterlesen:

    Generell über GTD für Einzelpersonen: https://www.next-action.de/gtd-methode/gtd-fuer-einzelpersonen/

    20 Things GTD is not!: https://gettingthingsdone.com/2018/08/20-things-gtd-is-not/

     

    Karl Ivar Refseth (Geb. 1977) ist zertifizierte GTD®-Trainer, mit Fokus auf kreative Berufsgruppen und steht allen GTD-Mitglieder für Fragen rund um GTD® zur Verfügung.  Als Musiker ist Karl Ivar unter anderem mit Johannes Enders, Gisbert zu Knyphausen, The Notwist und seinen eigenen Projekten unterwegs. Er ist gebürtiger Norweger und lebt seit 2005 in Deutschland.

  • 12.10.2018, 14:00-15:00 Uhr: -- Workshop: "Jazz innerhalb der GEMA"

    FAQ-Workshop mit Jochen Schmidt-Hambrock

    Was ist wichtig für Jazzmusiker in der GEMA? Was passiert automatisch, was muss man aktiv anstossen? Wie funktionieren die verschiedenen jazz-spezifischen Förderungsmechanismen im GEMA Verteilungsplan? Welche davon sind zu welchem Zeitpunkt wichtig für das Aufkommen? Und, … falls noch Zeit bleibt: Wie ist die aktuelle politische Entwicklung in der Urheberechtsdebatte bezogen auf den Jazz?

     

    Jochen Schmidt-Hambrock war viele Jahre Bassist in den Bands von Manfred Schoof, Alexander von Schlippenbach und bei Passport, der Band von Klaus Doldinger. Als Komponist schrieb er Musik für über 200 Kino- und Fernsehfilme, darunter Oscar nominierte Produktionen wie JENSEITS DER STILLE  und Oscar prämierte Filme wie NIRGENDWO IN AFRIKA. Er ist seit 4 Jahren GEMA Aufsichtsrat. 

    Websites:  www.bassbassbass.de    und  www.jochenschmidt.de 

  • 12.10.2018, 14:00-15:00 Uhr: -- Workshop: "Sound before Sight: jazzorientiert unterrichten, aber wie? AMU – Musikdidaktisches Modell mit Jazzrelevanz "

    Was macht guten und obendrein jazzförderlichen Unterricht aus? Die "klassischen", notationsbasierten Unterrichtsmethoden dürften den wenigsten von uns Jazzmusiker*innen genügen. Viele von uns haben deshalb eigene Konzepte entwickelt. Doch auch in der Musikpädagogik für allgemeinbildende Schulen tut sich was. Beispiel: das Modell Aufbauender Musikunterricht (AMU). Der Aufbau von Kompetenzen wie z. B. metrisches Empfinden und intonationssicheres Singen sind hier zentrale Themen. Sowohl die Systematik als auch die Art und Weise der Vermittlung, die für den Aufbauenden Musikunterricht kennzeichnend sind, weichen erfrischend ab von dem, womit wir Lehrenden musikalisch groß geworden sind. Wir regen an, traditionelle Unterrichtskonzepte zu überdenken. AMU könnte ein Modell sein, an dem sich eine (Neu-)Ausrichtung eigener Konzepte orientiert.

    In einem kurzen Vortrag und mit praktischen Beispielen wollen wir das Konzept vorstellen, um dann in eine Diskussion zu starten.

     

    Ulrike Schwarz lehrt seit 2017 an der Musikhochschule Frankfurt am Main (HfMDK), u.a. Kurse und Projektseminare zur freien Improvisation und zur Jazzvermittlung an Schulen. Daneben arbeitet sie seit 2009 als Musiklehrerin an einer Grundschule. Dort hat sie das schuleigene Programm „Lieseljazz“ zur Vermittlung von Jazz und Improvisation ins Leben gerufen. Dozentin beim Frankfurter Programm "Jazz und Improvisierte Musik in die Schule!", Referentin beim Fachtag „Jazz für Kinder“ der jazzahead! 2018.

    Während und nach ihres Musikpädagogikstudiums (Folkwang, Essen) Unterrichtstätigkeit an mehreren Musikschulen (Flöte / Saxophon / EMP) bis 2003, dann später in Frankfurt Studium Lehramt Grundschule. Als Musikerin spielt sie in diversen Bands und Improvisationsensembles.

     

    Corinna Danzer studierte Jazzsaxophon an der Amsterdamer Hochschule der Künste. 1991 zog sie nach Frankfurt am Main und spielte dort mit Musikern wie Manfred Bründl, Norbert Scholly, Thomas Cremer, Anke Helfrich u.a.
    In den Nuller Jahren verlagerte sich ihr Schwerpunkt in die Bereiche Pädagogik und Jazzvermittlung. Sie unterrichtet Saxophon an der Musikschule Friedberg/Hessen und leitet Musikprojekte in Kooperationen mit allgemeinbildenden Schulen. Von 2009-2015 arbeitete Corinna Danzer im Rahmen des Projektes Primacanta der HfmdK Frankfurt/Crespo Foundation in der Lehrerfortbildung. Seit 2011 ist sie im Projekt „Jazz und Improvisierte Musik in die Schule!“ tätig.

    Seit Juni ist sie Mitglied im Bundesfachausschuss Bildung des Deutschen Musikrats.

     

  • 12.10.2018, 14:00-15:00 Uhr: -- Workshop: "Jazz Up Streaming Income - Armer Musiker ein Mythos?"

    Workshop mit Eberhard Kromer (DOMUS)

    Streaming Dienste haben nicht nur massiven Einfluss auf den Zugang zu Musik und die Hörgewohnheiten, die Digitalisierung der Vertriebswege beeinflusst fundamental auch die Verteilung von Erlösen. Selbst auf den davon unabhängig erscheinenden Bereich der Live Auftritte hat digitale Allverfügbarkeit großen Einfluss. Auch wenn wir seit Jahren wissen, dass sich die Zeit von Trägermedien und Radio dem Ende neigt, ökonomisch zuhause sind wir in der neuen Zeit noch lange nicht. Die Verteilung und Umverteilung steht erst am Anfang.

    Was kann der einzelne Musiker unternehmen, um beim globalen Kampf um die Fleischtöpfe nicht unterzugehen?

    Würde Max Raabe Geld erhalten, wenn seine Interpretation der „Moritat von Mackie Messer“ bei YouTube gestreamt wird?

    Welche Art von Wendepunkt stellt das 1. Halbjahr 2018 dar, in dem erstmals (in Deutschland) die Streaming Erlöse den größten Anteil aller Erlöse mit Musikaufnahmen ausmachte? Und wird die im Gange befindliche EU Reform des Urheberrechts einen Unterschied machen?

    Dieser Workshop und ein Erfahrungsaustausch zum Umgang mit digitalen Erlösen soll den Blick und das Wissen schärfen und Hilfestellung geben, wo der Einzelne Möglichkeiten zur Einflussnahme hat.

     

     

    Eberhard Kromer arbeitet als Anwalt im Bereich Medien, - Internet- und Musikrecht seit den Kindertagen des World Wide Web mit den Fragen der Digitalisierung.

    Die Ökonomisierung geistiger Inhalte in der globalen digitalen Welt ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit.

    Dabei arbeitet Eberhard Kromer zum einen im Rahmen der Interessenvertretung von Künstlern als Vorstand des DOMUS e.V., der Dachorganisation der Musikschaffenden in Deutschland und ist Mitglied im Board of Directors der IAO, der internationalen Vertretung freischaffender Musiker.

    Zum anderen vertritt Kromer Künstler, Musikverlage, Labels, Internetdienstleister, Managements und Veranstalter.

    Die abstrakte Frage, wer welche Erlöse verdienen würde und die konkrete Frage, wie man an Einkünfte herankommt, ist somit Teil seiner täglichen Arbeit.

     

     

     

  • 12.10.2018 - 15:00 - 16:00 Uhr: -- Offene Workshops der UDJ-AGs

    AG-Themen:

    • Gleichstellung im Jazz
    • Jazz und Kinder
    • Jazz in den Medien
  • 12.10.2018, 16:15-16:45 Uhr: -- Briefing zur Gleichstellung im Jazz – Zwischenergebnisse der AG Geschlechtergerechtigkeit
  • 12.10.2018, 16:45-18:15 Uhr: -- Abschlusspanel: "Chancengleichheit im Jazz – Diskussion um die Gleichstellung von Frauen und Männern"

    Podiumsdiskussion

    Moderation: Alexandra Lehmler (Vorstand UDJ) und Felix Falk (Vorstand UDJ)

  • 12.10.2018, 18:15-18:30 Uhr: -- Abschluss

    Journalistische Zusammenfassung mit Eindrücken aus allen Programmpunkten. (N.N.)

    Verabschiedung durch den Vorsitzenden der Union Deutscher Jazzmusiker Nikolaus Neuser

  • 12.10.2018, 20:00 Uhr: -- Konzertabend 2 Auftakt Jazzwoche Hannover 2018: Andromeda Mega Express Orchestra

    Andromeda Mega Express Orchestra (AMEO) - Auftakt Jazzwoche Hannover

    Fr 12.10.2018, 20 Uhr

     

    Vorverkauf: 15,- € zzgl. Gebühren / 10,- € zzgl. Gebühren ermäßigt

    Abendkasse: 20,- € / 14,- € ermäßigt

     

    Eintritt für Mitglieder der Union Deutscher Jazzmusiker und der Jazzmusikerinitiative Hannover nach Voranmeldung frei. Nichtmitglieder erhalten Konzertkarten unter www.pavillon-hannover.de oder füllen hier einen Mitgliedsantrag aus.

     

    Tickets: https://pavillon-hannover.de/programm/veranstaltung/?nr=54572

     

     

    AMEO ist eines der unverkennbarsten und eigenwilligsten Großensembles Deutschlands. Crossover, wie man ihn selten erlebt. Live. Brave. Schräg. Rough. Tough. Schön. Jazz, Alte und Neue Musik, Klassik, Progressive Rock und Avantgarde. AMEO liegt zwischen und jenseits der gängigen Musikszenenaufteilung und hat sich durch seine unkonventionellen Produktionen einen Namen gemacht (u.a. Elbphilharmonie, Jazz Baltica, Roskilde Festival, Philharmonie Köln). Egal, ob Rockbühne oder Konzertsaal: Ihre Liveauftritte sind fulminant und rauben dem Publikum den Atem.

    Leitung/ Komposition: Daniel Glatzel
    Oliver Roth, Laure Mourot (Flöten), Sebastian Hägele (Fagott), Johannes Schleiermacher (Saxophone, Flöte), Ritsche Koch, Magnus Schriefl (Trompete), N.N. (Posaune), Maria Schneider (Vibraphon, Percussion), Jörg Hochapfel (Synthesizer, Sampler), Anna Viechtl (Harfe), Kalle Zeier (Gitarre), Andi Haberl (Schlagzeug), Matthew Lonson, Grégoire Simon (Violine), Martin Stupka (Bratsche, Blockflöte), Isabelle Klemt (Cello), Matthias Pichler (Kontrabass)

ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN.